Markteinblick: Bitcoin über 50.000 USD, ZEW steigt stärker als erwartet

Markteinblick: Bitcoin über 50.000 USD, ZEW steigt stärker als erwartet

Aufgrund der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr bleiben sowohl die Börsen in China als auch in Hongkong diese Woche geschlossen. Dagegen startete heute in Tokio der Aktienhandel nach dem gestrigen Feiertag. Dank überraschend guter Zahlen aus dem Technologiesektor stieg der Nikkei-225-Index erstmals seit 1990 über die Marke zum 38.000 Punkten. Insbesondere die Ergebnisse von Softbank und Tokyo Electron kamen bei den Anlegern gut an. Am Ende des Tages ging der Nikkei mit einem Indexstand von 37.963 und einem Plus von 2,9 Prozent aus dem Handel.

Auch der Kospoi-Index in Seoul profitierte von der guten Kauflaune bei den Tech-Werten. So sorgten die Tech-Giganten Samsung Electronics und SK Hynix für steigende Kurse und dadurch beendete der Kospi den Handelstag mit einem Zuwachs von 1,1 Prozent. Laut südkoreanischen Berichten will SK Hynix für die Entwicklung neuer KI-Chips mit dem taiwanischen Unternehmen TSMC kooperieren, was für weitere „KI-Fantasien“ sorgte.

Weiter aufwärts ging es heute außerdem für die größte Kryptowährung Bitcoin. Zum ersten Mal seit Ende 2021 überschritt die digitale Währung die Marke von 50.000 US-Dollar. Seit Tagen profitiert Bitcoin von der Einführung börsennotierter Indexfonds (ETF) und darüber hinaus steht im April das nächste „Halving“ an, bei dem es zu einem langsameren Wachstum des Bitcoin-Angebots kommen wird.

Für Deutschland stiegen laut der Umfrage vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Monat Februar die ZEW-Konjunkturerwartungen um 4,7 Zähler auf 19,9 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Februar 2023. Volkswirte der Banken rechneten lediglich mit einem Anstieg auf 17,4 Punkte. Dagegen hat sich die Einschätzung der konjunkturellen Lage deutlich verschlechtert. Diese gingen um 4,4 Punkte auf minus 81,7 Zähler zurück, bei einer Erwartung von -79,0 Punkte.

ZEW-Präsident Achim Wambach kommentierte wie folgt die aktuellen Ergebnisse: „Die deutsche Wirtschaft steht nicht gut da. Die konjunkturelle Lageeinschätzung der Befragten ist auf den tiefsten Wert seit Juni 2020 gesunken. Die Konjunkturerwartungen sind hingegen erneut gestiegen. Dazu passt, dass mehr als zwei Drittel der Befragten davon ausgehen, dass die EZB angesichts sinkender Inflationsraten in den kommenden sechs Monaten Zinssenkungen vornimmt. Von der amerikanischen Notenbank erwarten mittlerweile fast drei Viertel der Befragten baldige Zinssenkungen“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD die aktuellen Ergebnisse.

 

 

Quelle: ZEW, Dow Jones News, stock3.com

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