Tesla mit Auslieferungsrekord

Während die Autobranche unter globalen Chip-Engpässen ächzt, hat Tesla einen Auslieferungsrekord geschafft. Der US-Elektroautobauer brachte im dritten Quartal weltweit gut 241.300 Fahrzeuge zu den Kunden, gut 53 % mehr als ein Jahr zuvor. Zugleich verwies auch Tesla am Samstag auf Herausforderungen durch die Chip-Knappheit.

Ganz ohne Probleme kommt allerdings auch Tesla nicht durch die Chip-Krise: Man habe in den letzten Monaten ebenfalls unter Lieferengpässen und kleineren Produktionspausen gelitten, teilte das Unternehmen am Wochenende mit. Branchenkenner gehen davon aus, dass in diesem Jahr weltweit zehn bis elf Millionen Autos nicht gebaut werden können, weil Halbleiter-Bauteile fehlen. Allerdings haben die Auslieferungszahlen erneut gezeigt, dass Tesla immer noch der Trendsetter der Branche ist und die weiterhin führende Position im Bereich der Elektroautos, Software und autonomes Fahren inne hat.

Gerade die am Wochenende vorgelegten Zahlen zum US-Autoabsatz zeigten, wie schwer viele andere Hersteller von dem Chip-Mangel getroffen wurden. So fielen beim größten US-Autokonzern General Motors die Verkäufe im Heimatmarkt um fast ein Drittel auf knapp 447 000 Fahrzeuge, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Die Tesla-Aktie hat bislang positiv auf die guten Auslieferungszahlen reagiert. Am heutigen Handelstag, konnten sich die Papiere bis zum Mittag auf 679,80 Euro verbessern und damit 2,5 % zulegen (Stand 4.10.2021, 11:50 Uhr). Im Monatsvergleich hat die Aktie knapp 10 Prozent zugelegt, auf Jahressicht notiert sie 75 Prozent im Plus. Auf drei Jahre gesehen ist der Kurs um 1.146 Prozent gestiegen.

Rücksetzer wären nach der letzten Rallye kein Beinbruch, ganz im Gegenteil. Eine Konsolidierung bis in den Bereich zwischen 760 Dollar und 740 Dollar wäre durchaus gesund. Der Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt.

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