Rohölpreise steigen weiter: US-Ölpipeline nach Hackerangriff ausgefallen

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Colonial, der Betreiber der großen US-Ölpipeline, die nach einem Cyberangriff der Hackergruppe „DarkSide“ ausgefallen ist, arbeitet weiter an der Wiederinbetriebnahme seiner Systeme. Die Aussicht auf eine vergleichsweise schnelle Wiederinbetriebnahme dieser großen US-Pipeline habe die Preise nur vorübergehend belastet, sagten Marktbeobachter. Die US-Ölpipeline wird nach Angaben des Betreibers voraussichtlich bis Ende der Woche wieder weitgehend in Betrieb sein. Der Ausfall der Pipeline, die einen großen Teil der Treibstoffversorgung der US-Ostküste transportiert, dauert bereits mehr als fünf Tage an. Laut Medienberichten klagen die ersten Tankstellen über Engpässe und die Regierung hat den regionalen Notstand ausgerufen. Nach Ansicht von Experten würde aber erst ein längerer Ausfall der US-Pipeline zu Engpässen bei der Versorgung mit Benzin und Diesel führen und damit größere Preisbewegungen auf dem Ölmarkt auslösen. Etwas Unterstützung erhielten die Ölpreise durch neue Bestandsdaten aus den USA. Das American Petroleum Institute (API) gab am Dienstagabend einen Rückgang der Ölreserven bekannt. Am Mittwochnachmittag wird das Energieministerium seine wöchentlichen Daten veröffentlichen, die von den Märkten immer genau beobachtet werden.
Wset Texas Intermediate
Die Rohölsorte Brent
Am heutigen Mittwoch sind die Ölpreise der beiden wichtigen Sorten WTI und Brent gestiegen. Mit einem Plus von 0,3 % kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent aktuell 68,70 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 65,61 US-Dollar. Durch diese Preisentwicklung der letzten Handelstage steigen beide Ölsorten weiter in Richtung der nächsten Widerstandsmarke, die jeweils nur noch 2 US-Dollar entfernt ist. Sollte es zu einem Abrutschen des Ölpreises kommen, würde in beiden Fällen zunächst die Kombination aus der Trendlinie und der grauen 21-Tage-Linie als erste Unterstützung dienen, die in beiden Charts etwa 1 US-Dollar entfernt ist. Darunter liegt die nächste starke Unterstützung bei WTI $57,19 und Brent $60,19.

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