Markteinblick: Alle Blicke richten sich auf den „Super-Mittwoch“

Marktbericht Monitor mit Hafen background

Asiatische Börsen uneinheitlich

Nachdem gestern noch die Börsen aufgrund eines Feiertags in China, Hongkong und Sydney geschlossen waren, beendeten die asiatischen Aktienmärkte den heutigen Handelstag uneinheitlich. Die Auswirkungen der starken US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag, die die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen deutlich dämpften, waren ebenfalls an machen asiatischen Börsen zu spüren. So fiel der S&P / ASX 200-Index in Sydney um 1,4 Prozent, an der Börse in Schanghai ging der Schanghai-Composite um 1,1 Prozent zurück und in Honkong büßte der Hang-Seng-Index sogar 1,7 Prozent ein.

Aufwärts ging es an der Börse in Tokio. Dort verabschiedete sich der Nikkei-225-Index aufgrund der leicht positiven Vorgaben der US-Börsen und einem zuletzt wieder schwächeren Yen mit einem Plus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Auch die Börse in Seoul beendete den heutigen Handelstag mit einem Pluszeichen. Der KOSPI-Index legte dabei um 0,4 Prozent zum Vortagesschluss zu.

„Super-Mittwoch“ im Fokus

Diese Woche steht voll und ganz im Zeichen des „Super-Mittwochs“. Erstmals seit Juni 2020 fallen morgen die Veröffentlichung von wichtigen US-Inflationsdaten (14:30 Uhr MESZ) und die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed (20:00 Uhr MESZ) zusammen. Bei den US-Verbraucherpreisen für Mai wird im Monatsvergleich ein Zuwachs der Inflation von 0,1 Prozent zum Vormonat erwartet. Im April lag diese noch bei einem Plus von 0,3 Prozent. Auf Jahressicht prognostizieren die Volkswirte der Banken keine Veränderung. Wie im Vormonat soll die Teuerungsrate bei 3,4 Prozent bleiben.

Laut dem FedWatch Tool der Chicagoer Terminbörse CME wird bei der morgigen US-Zinsentscheidung keine Änderung der Leitzinsen erwartet. Diese sollen weiter in einer Spanne zwischen 5,25 und 5,50 Prozent unverändert bleiben. Dagegen preisen die Fed Funds Futures für die Zinsentscheidung am 18. September 2024 gegenwärtig eine Zinssenkung um 25 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von 48,3 Prozent ein. Allerdings kann sich diese Prognose nach dem morgigen Zinsentscheid schnell ändern, sollte Fed-Chef Jerome Powell in der anschließenden Pressekonferenz falkenhafte Töne anstimmen.  

FedWatch Tool für die Sitzung der Fed am 12. Juni 2024:

Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.

FedWatch Tool für die Sitzung der Fed am 18. September 2024:

Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.

Quellen: Dow Jones Newswire, CME Group

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