Nach langen Verhandlungen hat sich die OPEC+ auf eine höhere Ölproduktion geeinigt

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Nach langen Verhandlungen hat sich die OPEC+ auf eine höhere Ölproduktion geeinigt. Das drückt zwar auf den Ölpreis, dürfte aber kaum Auswirkungen an der Zapfsäule haben.

Der Zusammenschluss des Ölkartells OPEC und seiner Partnerländer (OPEC+) hat sich am Sonntag nach zähen Verhandlungen auf eine höhere Ölförderung geeinigt: Ab August wird die OPEC+ die Produktion um 400.000 Barrel (159 Liter) pro Monat erhöhen. Wenn die Marktbedingungen es zulassen, würde die derzeitige Produktionskürzung im September 2022 enden, teilte die OPEC mit.

Im vergangenen Jahr hatte die OPEC+ auf den durch die Corona-Pandemie verursachten Nachfrageeinbruch mit einer Produktionskürzung reagiert, um den Ölpreis stabil zu halten. Dies war erfolgreich: Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent oder WTI ist in den vergangenen zwölf Monaten um rund 70 % gestiegen. Die Auswirkungen der gestiegenen Energiepreise sind derzeit unter anderem durch den weltweiten Anstieg der Inflation zu spüren.   

Nach der Einigung sank der Ölpreis heute zum Teil deutlich: Brent-Rohöl aus der Nordsee fiel um 2,8 % (-$2) auf 71,22 $, WTI-Rohöl aus Texas sogar um 3 % auf aktuell 69,30 $.

Autofahrer, die nun hoffen, an den Zapfsäulen weniger zu bezahlen, werden wahrscheinlich enttäuscht werden. Denn die externen Faktoren im Kraftstoffpreis, also vor allem die Energiesteuer, die Mehrwertsteuer oder die CO2-Steuer, machen insgesamt etwa drei Viertel des Preises aus. Nur der weitaus kleinere Teil von 25 % wird also durch den Ölpreis bestimmt. Ein günstigerer Ölpreis hat daher zunächst kaum Auswirkungen.

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