Euro fällt erneut unter 1,18 US-Dollar

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Die europäische Gemeinschaftswährung Euro verliert weiter an Wert gegenüber dem US-Dollar. Der EUR/USD-Kurs konnte sich in der vergangenen Woche nicht nachhaltig über die Marke von 1,18 US-Dollar erholen und fiel zu Wochenbeginn wieder unter diese Marke. Mit einem Abschlag von 0,1 % verlor die Gemeinschaftswährung an Wert und bewegt sich damit heute Morgen bei 1,1794 US-Dollar. 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1766 Dollar festgesetzt. Der Euro wurde zuletzt durch die sich verschlechternde Stimmung an den Aktienmärkten belastet. Der US-Dollar und der japanische Yen, die beide als sichere Alternativen gelten, erhielten im Gegenzug Auftrieb. Auch der australische und der neuseeländische Dollar standen heute Morgen weiter unter Druck. Beide Währungen sind anfällig für eine Eintrübung der Marktstimmung.

Wirtschaftsdaten, die eine größere Rolle für den Devisenmarkt spielen könnten, sind am Dienstag rar gesät. Zahlen vom US-Immobilienmarkt könnten jedoch am Nachmittag für etwas Bewegung sorgen.

Euro / US-Dollar Chartanalyse vom 20.07.21

 

Die Euro-Schwäche dürfte sich in den kommenden Tagen fortsetzen. Aus charttechnischer Sicht bildet sich im EUR/USD-Kursbild eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation aus, deren Nackenlinie an der grünen Begrenzungslinie oberhalb des aktuellen Niveaus verläuft. Dieses Bild deutet auf eine Fortsetzung des negativen Momentums bis zum 38,2-Retracement bei 1,1720 USD, dem März-Tief dieses Jahres, hin, mit einem möglichen Pullback bis zur Marke von 1,18 USD. Sollte das Währungspaar auch die Unterstützung bei 1,1720 überwinden, ist ein neues Jahrestief bei 1,1691 US-Dollar sehr wahrscheinlich.

Aus der aktuellen Situation im Tageschart ergeben sich kaum Anhaltspunkte, die die Euro-Bullen ermutigen könnten. Dementsprechend benötigen sie eine größere Anstrengung, um aus dem aktuellen Abwärtsstrudel auszubrechen. Ein Tagesschluss über 1,1850 US-Dollar wäre ein erstes Zeichen dafür, dass die Euro-Bullen noch am Leben sind. Um die Abwärtswelle zu stoppen, benötigen sie jedoch einen Schlusskurs über 1,1945 US-Dollar.

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