Elbblick Börsenbrief – KW 49/2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

während wieder Zweifel an ein baldiges Teil-Handelsabkommen zwischen den USA und China aufgrund der Unterzeichnung des Gesetzes zur Unterstützung der Demonstranten in Hongkong durch US-Präsident Donald Trump und durch die darauf folgende Ankündigung Chinas, harte Gegenmaßnahmen einzuleiten, aufkamen, gab es in der vergangenen Woche positive Wirtschaftsnachrichten aus den USA. Im 3. Quartal 2019 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September um 2,1 Prozent. Marktteilnehmer prognostizierten lediglich eine Steigerung um 1,9 Prozent. Der Haupttreiber der US-Wirtschaft ist weiterhin der private Konsum, der rund zwei Drittel des US-BIPs ausmacht und um 2,9 Prozent zum Vorquartal zulegen konnte. Entsprechend gut war die Stimmung an den US-Börsen. Die drei großen Indizes Dow Jones 30, S&P 500 und Nasdaq 100 schlossen vor dem US-Feiertag Thanksgiving auf neue Allzeithochs.

Wie sich DAX, EUR/USD und Gold in der letzten Woche entwickelt haben und wohin der weitere Verlauf gehen könnte, erfahren Sie in der folgenden Betrachtung.

DAX (GBE-Symbol: DE30) Wochenchart DE30:

Rückblick:

Erneut versuchte der DAX in der vergangenen Woche die Marke von 13.300 Punkten zu durchbrechen und stieg bis auf 13.317 Punkten. Der Index konnte das Level jedoch nicht halten und fiel wieder unter 13.300 Punkten.  Aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving kamen auch keine neuen Impulse.

Charttechnischer Ausblick:

Für eine Jahresendrally müssen die DAX-Bullen allmählich den großen Widerstand bei 13.300 Punkten nachhaltig überwinden. Der Weg wäre dann bis zum Allzeithoch bei 13.600 Punkten frei. Hier könnte der deutsche Aktienindex zunächst abprallen mit Kursziel 13.300 Punkten. Kommt es zu einem stärkeren Ausbruch über 13.600 Punkten so besitzt der DAX durchaus das Potential, bis auf 14.200 Punkten zu steigen.

Erst ein Unterschreiten von 13.000 Punkten würde das bullische Chartbild etwas eintrüben, jedoch die Hoffnung auf eine Jahresendrally noch nicht begraben. Bei Bruch von 12.566 Punkten würden die DAX-Bären das Kommando übernehmen und als nächstes das 50 Prozent Fibonacci-Retracement Level der seit Mitte August gestarteten Aufwärtswelle bei 12.313 Punkten ins Visier nehmen.

Unterstützungen:

1. 13.000 Punkte

2. 12.566 Punkte

3. 12.313 Punkte

Widerstände:

1. 13.317 Punkte

2. 13.600 Punkte

3. 14.200 Punkte

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Im EUR/USD „nichts Neues“. Seit Mitte November ging die Volatilität deutlich zurück und der Euro taumelte saft- und kraftlos in Richtung 1,10 US-Dollar. Letzte Woche ging die Volatilität noch weiter zurück und die Gemeinschaftswährung bewegte sich zum US-Dollar in einer Handelsspanne von lediglich 50 Pips.

Charttechnischer Ausblick:

Die wichtige Unterstützung bei 1,0989 US-Dollar könnte in Kürze endgültig durchbrochen werden und den Euro in Richtung der seit Anfang Januar 2017 gültigen Aufwärtstrendlinie (siehe grüne Linie im Chart) bei 1,0918 US-Dollar verbilligen. Von dort aus dürfte die Gemeinschaftswährung erneut versuchen, die Marke von 1,10 US-Dollar nachhaltig zu knacken. Sollte das Jahrestief bei 1,0879 US-Dollar unterschritten werden ist mit einer Abwertung des Euros bis auf 1,0776 US-Dollars zu rechnen.

Erste Kurse über 1,11 US-Dollar erhellen das Chartbild im EUR/USD. Davor liegt der erste Widerstand bei 1,1040 US-Dollar. Die seit Februar 2018 gültige Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart), die im ersten Anlauf sehr wahrscheinlich nicht nachhaltig überschritten werden kann, verläuft bei ca. 1,1111 US-Dollar.  Darüber befindet sich das nächste Hindernis bei 1,1178 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1,0989 US-Dollar

2. 1,0918 US-Dollar

3. 1,0776 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,1040 US-Dollar

2. 1,1111 US-Dollar

3. 1,1178 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Für Gold war der November kein guter Monat. Das gelbe Edelmetall verlor rund 3,7 Prozent seines Wertes und legte damit die schlechteste Monatsperformance seit 3 Jahren hin. Hauptgrund für die negative Wertentwicklung war die steigende Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen.

Charttechnischer Ausblick:

Aktuell befindet sich der Goldpreis charttechnisch an einem wichtigen Punkt. Momentan wirkt die seit Mai 2019 verlaufende Aufwärtstrendlinie (grüne Linie im Chart) noch unterstützend. Die Gefahr ist jedoch groß, dass diese in Kürze unterschritten wird und dazu die wichtige Unterstützung bei 1.445 US-Dollar ebenfalls keinen Halt bietet. Die nächste wichtige Unterstützung liegt dann bei 1.411 US-Dollar. Hier sollte sich der Goldpreis wieder in Richtung 1.445 US-Dollar bewegen. Spätestens bei 1.377 US-Dollar müsste eine größere Erholung einsetzen.

Mit einer Rückeroberung der Marke von 1.478 US-Dollar würden die Goldbullen das zunehmend bärisch werdende Chartbild wieder entschärfen. Es ist nicht auszuschließen, dass sich mit Überschreiten von 1.478 US-Dollar eine neue Impulswelle auslöst mit Kursziel 1.493 US-Dollar. Dort verläuft die seit dem Sechsjahreshoch bei 1.557 US-Dollar gültige Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart). Bei Zunahme der Kaufdynamik liegt das nächste Ziel bei 1.520 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1.445 US-Dollar

2. 1.411 US-Dollar

3. 1.377 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.478 US-Dollar

2. 1.493 US-Dollar

3. 1.520 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 02.12. - 06.12.2019

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag02.12.201909:55 UhrDeutschland: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe (Nov.)
Montag02.12.201910:30 UhrGroßbritannien: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe (Nov.)
Montag02.12.201916:00 UhrUSA: ISM verarbeitendes Gewerbe
Dienstag03.12.201910:30 UhrGroßbritannien: Einkaufsmanagerindex Baugewerbe (Nov.)
Dienstag03.12.201914:55 UhrUSA: Redbook Einzelhandelsumsätze (Vorwoche)
Mittwoch04.12.201909:55 UhrDeutschland: Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (Nov.)
Mittwoch04.12.201910:30 UhrGroßbritannien: Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (Nov.)
Mittwoch04.12.201914:15 UhrUSA: ADP Beschäftigungsänderung (Nov.)
Mittwoch04.12.201916:00 UhrUSA: ISM nicht-verarbeitendes Gewerbe
Donnerstag05.12.201911:00 UhrEU: Bruttoinlandsprodukt (Quartal, Jahr)
Donnerstag05.12.201914:30 UhrUSA: Handelsbilanz (Quartal, Jahr)
Freitag06.12.201914:30 UhrUSA: Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft (Nov.)
Freitag06.12.201914:30 UhrUSA: Arbeitslosenquote (Nov.)

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