Elbblick Börsenbrief – KW 47/2021

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Liebe GBE-Traderinnen und Trader,

das virtuelle Gipfeltreffen zwischen Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Joe Biden stand zum Auftakt in die vergangene Börsenwoche im Mittelpunkt des Interesses der Anleger. Entsprechend positiv reagierten die Aktienmärkte auf die Tatsache, dass der Ton zwischen den USA und China wieder freundlicher wurde. Zwar wird die Annäherung in kleinen Schritten erfolgen, aber zumindest sei der erste Schritt gemacht, resümierten einige Marktteilnehmer. Aus Sicht von Biden darf der Wettbewerb mit China nicht in einen Konflikt ausarten. Auch Xi Jinping äußerte sich positiv und sprach sich dafür aus, die „Kommunikation und Kooperation“ zwischen beiden Ländern zu verstärken und „in Frieden miteinander zu koexistieren“.

Im weiteren Verlauf der Handelswoche beherrschte erneut das Thema Inflation das Geschehen an den Börsen. Während in den USA die Stimmen nach einer schnelleren Zinserhöhung immer lauter werden, erteilte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, bei einer Anhörung vor dem Europaparlament allen Forderungen nach einer strikteren Geldpolitik noch einmal eine Absage. „In einer Zeit, in der die Kaufkraft bereits durch höhere Energie- und Treibstoffkosten geschmälert wird, würde eine unangemessene Straffung einen ungerechtfertigten Gegenwind für den Aufschwung bedeuten“, so Lagarde.

Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf den deutschen Aktienindex DAX, auf das Währungspaar EUR/USD sowie auf das gelbe Edelmetall Gold auswirkten und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfahren Sie in den folgenden Analysen.

Die nächsten Elbblick Live Webinare

Mit unserer Webinar-Reihe „Elbblick Live“ durchleuchten wir jeweils montags und mittwochs vor DAX- und Wallstreet-Eröffnung die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 20-minütigen Live-Webinar anhand der charttechnischen Analyse. Weitere Informationen zu unserem Elbblick Live Webinar finden Sie auf unserer Webseite. Sie können sich nachfolgend für die nächsten Termine in der kommenden Woche registrieren:

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

DAX (GBE-Symbol: DE30) Tageschart DE30:

Rückblick:

Eindrucksvoll setzte der deutsche Leitindex DAX in den vergangenen Handelstagen seine Rekordfahrt fort, nachdem er über den Höchststand der Vorwoche von 16.120 Punkten ausgebrochen war. Allerdings scheiterte der Index bislang an der 16.300er-Hürde.

Charttechnischer Ausblick:

Die Kaufdynamik ist im DAX wieder zurückgekehrt und die Bullen könnten diese weiterhin dafür nutzen, um die Jahresendrally auf das nächste Projektionsziel bei 16.484 Punkten zu puschen. Auf dem Weg dahin könnte der Index bereits bei 16.323 Punkten und an der roten Widerstandstrendlinie, die bei ca. 16.390 Zählern verläuft, Probleme bekommen. Der Relative Strength Index-Indikator (RSI) bewegt sich im Tageschart weiterhin über der 70er-Zone und somit im überkauften Terrain. Dementsprechend sollten auf dem gegenwärtigen Niveau Kursrücksetzer in Richtung der 16.000er-Marke stets eingeplant werden.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die überkaufte Situation durch eine Seitwärtsphase entschärft wird und der DAX zudem bis auf 16.120 Punkten korrigiert. Dabei ist eine Ausdehnung der Korrektur bis auf 16.030 Punkten nicht auszuschließen. Von hier aus besteht eine gute Chance auf einen Beginn einer neuen Aufwärtswelle mit neuen Rekordhochs. Schwieriger wird die Lage erst mit einem Tagesschlusskurs darunter, der eine Abwärtsbewegung bis auf 15.963 Zählern auslösen kann.

Unterstützungen:

1. 16.120 Punkten

2. 16.030 Punkten

3. 15.963 Punkten

Widerstände:

1. 16.323 Punkten

2. 16.390 Punkten

3. 16.484 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Auch in den vergangenen Handelstagen wurden alle Rettungsversuche der Bullen im Währungspaar EUR/USD sofort durch erneute Verkäufe torpediert. Zwar schaffte das Bullen-Lager eine Erholung bei 1,1263 US-Dollar zu starten, diese wurde jedoch bei 1,1374 US-Dollar abgewürgt.

Charttechnischer Ausblick:

Der Ausverkauf im Euro scheint kein Ende zu haben und könnte sich mit einem neuen Jahrestief bei 1,1233 US-Dollar problemlos fortsetzen. Darunter wäre sogar der Weg in Richtung der Auffangzone zwischen 1,1169 und 1,1144 US-Dollar offen. Scheitert von hier aus erneut ein Erholungsversuch der Euro-Bullen, dann sollte dieser spätestens aufgrund der stark überkauften Konstellation im Bereich bei 1,0950 US-Dollar erfolgen.

Unterhalb von 1,1395 US-Dollar ist jedoch jedwede Erholung lediglich als Korrektur im übergeordneten Abwärtstrend zu betrachten. Selbst größere Erholungsbewegungen in Richtung 1,1436/75 US-Dollar wären demnach erneute Verkaufsmöglichkeiten. Erst ein Tagesschlusskurs oberhalb von 1,1530 US-Dollar verschafft den Euro-Bullen endlich mal Luft zum Durchatmen und sie können dadurch hoffnungsvoller in Richtung des Widerstands bei 1,1615 US-Dollar blicken.

Unterstützungen:

1. 1,1233 US-Dollar

2. 1,1169 US-Dollar

3. 1,0950 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,1395 US-Dollar

2. 1,1436 US-Dollar

3. 1,1475 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Der Preis für eine Feinunze Gold konsolidierte nach dem fulminanten Anstieg in der Vorwoche auf hohem Niveau und verharrte über der Schwelle von 1.850 US-Dollar. Zwar versuchte das Edelmetall am vergangenen Dienstag, den gegenwärtigen Aufwärtstrend in Richtung 1.880-US-Dollar-Marke fortzusetzen, doch der Versuch scheiterte bereits bei 1.877 US-Dollar.

Charttechnischer Ausblick:

Durch die aktuelle Konsolidierung gönnen sich die Gold-Bullen möglicherweise eine kleine Auszeit, um Kraft für ihren nächsten Coup, den Anstieg zur 1.900er-Marke, zu tanken. Auf dem Weg dorthin müssen sie zuvor die Hürde bei 1.882 US-Dollar überspringen. Gelingt ihnen im Anschluss einen Tagesschluss über 1.900 US-Dollar, werden sie höchstwahrscheinlich zum Angriff auf das Jahreshoch vom 1. Juni bei 1.916 US-Dollar blasen. Dort werden die Karten neu gemischt und somit sollten ab hier Kursrücksetzer unter 1.900 US-Dollar einkalkuliert werden.

Den Gold-Bullen kommt der Rückgang des Relative Strength Index (RSI) aus dem überkauften Bereich durch die momentane Seitwärtsbewegung sehr entgegen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf Goldpreise oberhalb von 1.900 US-Dollar bis Jahresende. Allerdings könnte es zuerst zum Testen von wichtigen Unterstützungen kommen, ehe der Goldrausch weitergeht. Diesbezüglich wäre eine Ausdehnung der Seitwärtsphase bis auf 1.842 US-Dollar denkbar. Darunter wird es jedoch für die Gold-Bullen zunehmend brenzliger, da eine Attacke bis auf den ehemaligen Widerstandsbereich  bei 1.833 US-Dollar, der durch einen Rollentausch nun zur einer Unterstützung werden dürfte, nicht auszuschließen ist. Kurse bis auf 1.826 US-Dollar sollten dann eingeplant werden, aber auf diesem Niveau haben die Gold-Bullen immer noch das Sagen. Erst bei einer Beendigung des Tageshandels unter 1.813 US-Dollar wendet sich wieder das Blatt zugunsten der Gold-Bären.

Unterstützungen:

1. 1.842 US-Dollar

2. 1.833 US-Dollar

3. 1.826 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.882 US-Dollar

2. 1.900 US-Dollar

3. 1.916 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 22.11. – 26.11.2021

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag22.11.202109:30 UhrUK: Einkaufsmanagerindex (Okt.)
Montag22.11.202116:00 UhrUS: Verkäufe bestehender Häuser (Okt.)
Dienstag23.11.202108:00 UhrDE: Bruttoinlandsprodukt (Q3.2021)
Dienstag23.11.202109:30 UhrDE: Einkaufsmanagerindex (Nov.)
Dienstag23.11.202115:45 UhrUS: Einkaufsmanagerindex (Nov.)
Mittwoch24.11.202110:00 UhrDE: Ifo-Geschäftsklimaindex (Nov.)
Mittwoch24.11.202114:30 UhrUS: Auftragseingang langlebige Güter (Okt.)
Mittwoch24.11.202114:30 UhrUS: Bruttoinlandsprodukt (Q3.2021)
Mittwoch24.11.202116:00 UhrUS: PCE Preisindex (Okt.)
Mittwoch24.11.202120:00 UhrUS: FOMC Sitzungsprotokoll
Donnerstag25.11.2021GanztagsUS: Feiertag (Erntedankfest)
Freitag26.11.202108:00 UhrDE: Importpreisindex (Okt.)

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Maximale Hebelsätze
Hauptindzes1:501:20
Hauptwährungspaare1:2001:30
Edelmetalle1:1001:10
Rohstoffe1:501:10
Aktien1:51:5
Kryptowährungen1:51:2
Kontomerkmale
Persönlicher Kundenbetreuer
Schutz vor negativen Kontosalden
Das Handelskonto unterliegt der 50% Margin-Close-Out Regel
Strikte Trennung von Kundengeldern
Anspruch auf Entschädigung aus dem Investment Compensation Fund
Recht auf Beschwerde bei einer Finanzombudsstelle *
Best Execution & Handelsbestätigungenn
Wichtige Informationsunterlagen