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Elbblick Börsenbrief – KW 46/2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

seit mehr als einem Jahr hält der Handelskonflikt zwischen den USA und China die globale Ökonomie in Atem. In der letzten Woche mehren sich jedoch die Hinweise, dass sich die Lage endlich entspannt und es zu einer Unterzeichnung des ersten Teil-Abkommens noch in diesem Jahr kommen könnte. Bisher haben sich beide Länder darauf geeinigt, die zusätzlichen Zölle schrittweise abzuschaffen, sofern Fortschritte bei der Vereinbarung erzielt werden. Für China ist dies eine wichtige Bedingung für das Zustandekommen eines Handelsabkommens mit den USA. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Handelskonflikts befeuerten die Aktienkurse weltweit. Die drei großen US-Aktienindizes Dow Jones 30, S&P 500 und Nasdaq 100 erreichten neue Rekordhöchststände. Ob der deutsche Leitindex DAX, die Gemeinschaftswährung Euro und der „sichere Hafen“ Gold ebenfalls von der Entspannung im Handelskrieg profitieren konnten, erfahren Sie in den folgenden Analysen.

DAX (GBE-Symbol: DE30) Wochenchart DE30:

Rückblick:

Der DAX legte in der vergangenen Handelswoche kräftig zu und knackte problemlos die Marke von 13.000 Punkten. Dabei stieg das deutsche Aktienbarometer bis auf 13.302 Punkten. Jetzt fehlen nur noch rund 300 Punkte, um ein neues Allzeithoch zu erreichen.

Charttechnischer Ausblick:

Seit Anfang Oktober 2019 befindet sich der DAX im Rally-Modus. Hält der bullische Trend an und steigt der Index nachhaltig über 13.300 Punkten, liegt das Allzeithoch bei 13.600 Punkten in greifbarer Nähe. Kommt es zu einer Jahresendrally sind Kurse von über 14.000 Punkten durchaus möglich.

Die aktuelle Aufwärtswelle verläuft immer steiler, so dass die Wahrscheinlichkeit auf Rücksetzer steigt. Entscheidend ist die Marke von 13.000 Punkten. Falls diese Unterstützung durchbrochen wird, könnte der Index bis auf 12.646 Punkten fallen. Darunter befindet sich die nächste wichtige Unterstützung bei 12.405 Punkten.

Unterstützungen:

1. 13.000 Punkten

2. 12.646 Punkten

3. 12.405 Punkten

Widerstände:

1. 13.300 Punkten

2. 13.600 Punkten

3. 14.000 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Der Euro wertete gegenüber dem US-Dollar in der letzten Woche ab und fiel wieder unter die Marke von 1,11 US-Dollar. Dabei bildete der EUR/USD im Tageschart ein Doppelhoch bei 1,1178 US-Dollar aus. Zudem fiel der Kurs unter die Unterstützung bei 1,1072 US-Dollar.

Charttechnischer Ausblick:

Aktuell liegt der EUR/USD-Kurs wieder unter der seit Februar 2018 verlaufenden Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart). Der Bruch der Abwärtstrendlinie hat sich bisher als Fehlausbruch erwiesen. Trotzdem besitzt der Euro vom derzeitigen Niveau das Potential, wieder in Richtung des Doppelhochs zu steigen, sofern die 1,10 US-Dollar-Marke nicht unterschritten wird. Ein Bruch von 1,1178 US-Dollar mit Überschreitung der 200-Tage-Durchschnittslinie (orange Linie im Chart) dürfte eine stärkere Bewegung in Richtung 1,1275 US-Dollar auslösen. Darüber liegt das nächste Kursziel bei 1,1354 US-Dollar.

Das 61,8 Prozent Fibonacci-Retracement-Level bei 1,0993 US-Dollar stellt eine wichtige Unterstützung für die Gemeinschaftswährung dar. Ein Bruch könnte zu einer Beschleunigung der Abwärtsdynamik führen mit Ziel des Jahrestiefs bei 1,0879 US-Dollar. Darunter befindet sich die nächste Unterstützung bei 1,0776 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1,0993 US-Dollar

2. 1,0879 US-Dollar

3. 1,0776 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,1178 US-Dollar

2. 1,1275 US-Dollar

3. 1,1354 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Durch den Anstieg der Renditen in den 10-jährigen US-Staatsanleihen und wegen der Aufwertung des US-Dollars musste Gold in der letzten Handelswoche erhebliche Kursverluste hinnehmen. Dabei rutschte der Preis für eine Feinunze Gold unter die wichtige Unterstützung bei 1.460 US-Dollar.

Charttechnischer Ausblick:

Der jüngste Kursrücksetzer bedeutet noch nicht das Ende der seit Ende Mai 2019 gestarteten Goldrally. Allerdings sollte die Korrektur bei 1.445 US-Dollar ein Ende finden, um ein bärisches Chartbild zu vermeiden. Von hier aus hat Gold definitiv das Potential, wieder in Richtung 1.500 US-Dollar zu steigen. Sollte die 1.445 US-Dollar-Marke jedoch per Tagesschlusskurs unterschritten werden, käme es zu einer Verkaufswelle, die sich bis 1.411 und 1.377 US-Dollar ausdehnen könnte.

Für die Goldbullen stellt bisher das Level von 1.520 US-Dollar ein großes Hindernis dar, an dem der Goldpreis seit Anfang Oktober mehrmals abprallte. Ein Überschreiten per Tagesschlusskurs dürfte für einen stärkeren Schub in Richtung Sechsjahreshoch bei 1.557 US-Dollar sorgen. Sollte das gelbe Edelmetall auch diese Hürde überwinden, liegt das nächste Kursziel bei 1.575 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1.445 US-Dollar

2. 1.411 US-Dollar

3. 1.377 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.520 US-Dollar

2. 1.557 US-Dollar

3. 1.575 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 11.11. - 15.11.2019

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag11.11.201910:30 UhrGroßbritannien: Bruttoinlandsprodukt (3. Quartal 2019)
Montag11.11.201910:30 UhrGroßbritannien: Produktion des Verarbeitenden Gewerbes (Sep.)
Dienstag12.11.201910:30 UhrGroßbritannien: Durchschnittseinkommen inkl. Bonuszahlungen (Sep.)
Dienstag12.11.201910:30 UhrGroßbritannien: Arbeitslosenquote (Okt.)
Dienstag12.11.201911:00 UhrDeutschland: ZEW – Konjunkturerwartungen Deutschland (Nov.)
Mittwoch13.11.201908:00 UhrDeutschland: Verbraucherpreisindex Deutschland (Okt.)
Mittwoch13,.11.201910:30 UhrGroßbritannien: Verbraucherpreisindex (Okt.)
Mittwoch13.11.201914:30 UhrUSA: Verbraucherpreisindex – Kernrate (Okt.)
Mittwoch13.11.201917:00 UhrUSA: Anhörung von Fed-Chef Powell vor dem Wirtschaftsausschuss
Donnerstag14.11.201908:00 UhrDeutschland: Bruttoinlandsprodukt (3. Quartal 2019)
Donnerstag14.11.201911:00 UhrEU: Bruttoinlandsprodukt (3. Quartal 2019)
Donnerstag14.11.201914:30 UhrUSA: Erzeugerpreisindex (Okt.)
Donnerstag14.11.201916:00 UhrUSA: Anhörung von Fed-Chef Powell vor Haushaltsausschuss des Senats
Freitag15.11.201911:00 UhrEU: Verbraucherpreisindex (Okt.)
Freitag15.11.201914:30 UhrUSA: Einzelhandelsumsätze – Kernrate (Okt.)

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