Elbblick Börsenbrief
KW 26/2021

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Liebe GBE-Traderinnen und Trader,

dank der Bestätigung von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell und ähnlichen „taubenhaften“ Aussagen zur Geldpolitik von weiteren US-Währungshütern verringerten sich in den letzten Handelstagen die Sorgen um eine frühzeitige Erhöhung der Leitzinsen. Vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses betonte Powell erneut, dass der momentane Anstieg der Inflation von temporärer Natur sei. Die gestiegenen Preise seien wie die Arbeitsmarktzahlen und die Daten zum Wirtschaftswachstum Ergebnis der „ungewöhnlichen Situation“ in der abklingenden Pandemie, sagte er. Die Fed benötigt wohl noch „etwas Geduld“, um die wirkliche Entwicklung zu sehen.

Insbesondere die Technologietitel an der US-Börse Nasdaq profitierten von der Aussicht, dass das Ende des billigen Geldes noch nicht unmittelbar vorbei sein dürfte. Der Nasdaq 100-Index erreichte am Donnerstag mit 14.432 Punkten ein frisches Allzeithoch. Dabei setzten die Anleger wieder einmal auf Aktien mit langfristig hohem Wachstumspotenzial – und damit auf die alten Bekannten mit dem Kürzel FANMAG: Facebook, Amazon, Netflix, Microsoft, Apple und Google.

Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf den deutschen Aktienindex DAX, auf das Währungspaar EUR/USD sowie auf das gelbe Edelmetall Gold auswirkten und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfahren Sie in den folgenden Analysen.

Die nächsten Elbblick Live Webinare 

Mit unserer Webinar-Reihe Elbblick Live“ durchleuchten wir jeweils montags und mittwochs vor DAX- und Wallstreet-Eröffnung die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 20-minütigen Live-Webinar anhand der charttechnischen Analyse.  Weitere Informationen zu unserem Elbblick Live Webinar finden Sie auf unserer Webseite. Sie können sich nachfolgend für die nächsten Termine in der kommenden Woche registrieren:

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.  

DAX (GBE-Symbol: DE30) Tageschart DE30:

Rückblick:

Gleich zu Beginn der Handelswoche erholte sich der deutsche Leitindex DAX von den Verlusten der Vorwoche. Jedoch scheiterte der Index daran, die Marke von 15.700 Punkten wieder zurückzuerobern.

Charttechnischer Ausblick:

Wieder einmal nutzen die DAX-Bullen die Gelegenheit eines Kursrücksetzers zu Käufen und untermauern damit die gegenwärtige bullische Situation im DAX. Zwar geriet der Schwung in den vergangenen vier Handelstagen etwas ins Stottern, aber eine Beendigung des Tageshandels über 15.750 Punkten dürfte neue Kauflaune bis zum Projektionsziel bei 15.846 Punkten entfachen. Setzt sich die Aufwärtsbewegung danach weiter fort, steht mit 15.920 Punkten das nächste Hindernis auf der Reise zur 16.000er-Marke im Weg. In diesem Bereich sollten erneut Kursrücksetzer eingeplant werden. Schafft das deutsche Aktienbarometer zum ersten Mal den Sprung über die 16.000-Punkte-Marke, befindet sich bei 16.025 Punkten ein weiteres Projektionsziel.

Aktuell schiebt sich der DAX zwischen 15.680 und 15.450 Punkten seitwärts. Erneut schnelle Abverkäufe in Richtung 15.300er-Marke sind aus dieser Seitwärtsbewegung jederzeit möglich. Diese dürften mit einem Schlusskurs unter 15.425 Punkten zusätzlich befeuert werden mit der Folge eines Kursrutsches bis auf die Unterstützung bei 15.193 Punkten. Hier besteht ein Erholungspotenzial bis mindestens 15.500 Zählern. Kommt es im Anschluss erneut zu stärkeren Verkäufen, befindet sich die nächste Unterstützung bei 15.072 Punkten. Gefährlich wird ein Schlusskurs darunter, denn dann rückt die wichtige Unterstützung im Bereich von 14.800 Punkten in den Fokus.

Unterstützungen:

1. 15.425 Punkten

2. 15.193 Punkten

3. 15.072 Punkten

Widerstände:

1. 15.750 Punkten

2. 15.846 Punkten

3. 15.920 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Die europäische Einheitswährung Euro stoppte unmittelbar nach dem Startschuss in die vergangene Handelswoche den starken Kursverfall gegenüber dem US-Dollar, der sich in der Woche zuvor ereignete. Die bisherigen Erholungsversuche scheiterten aber bereits im Bereich von 1,1960 US-Dollar.

Charttechnischer Ausblick:

Solange EUR/USD keinen Schlusskurs über 1,1962 US-Dollar erzielt, steigt die Wahrscheinlichkeit auf eine Fortführung der jüngsten Abwärtsbewegung. Entspannter wird die Lage für den Euro jedoch erst bei einem Tagesschlusskurs über 1,2007 US-Dollar. Dadurch erhöhen sich die Chancen auf Wiederaufnahme des übergeordneten Aufwärtstrends, was die nächsten Kursziele bei 1,2032 und 1,2056 US-Dollar ins Spiel bringt.

Bei Bruch von 1,1893 US-Dollar auf Tagesschlusskursbasis dürfte dagegen die Abwärtsbewegung weitergehen und zunächst die seit dem „Corona-Tief“ Mitte März 2020 verlaufende grüne Aufwärtstrendlinie sowie die Unterstützung bei 1,1835 US-Dollar ins Spiel bringen. Darunter befinden sich mit 1,1793 und 1,1760 US-Dollar zwei weitere wichtige Unterstützungen. Bieten diese ebenfalls keinen Halt, so dürften neue Jahrestiefs im Bereich von 1,1691 US-Dollar wahrscheinlich werden.

Unterstützungen:

1. 1,1893 US-Dollar

2. 1,1835 US-Dollar

3. 1,1793 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,1962 US-Dollar

2. 1,2007 US-Dollar

3. 1,2032 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Der Preis für eine Feinunze Gold unternahm in der letzten Handelswoche erste Erholungsversuche nach dem kräftigen Ausverkauf in der Woche davor. Allerdings erstickten diese bereits bei 1.795 US-Dollar.

Charttechnischer Ausblick:

Die aktuelle Konsolidierung bewegt sich auf einem niedrigen Niveau, was auf eine weitere Kursschwäche hindeuten kann. Erst ein Schlusskurs über 1.800 US-Dollar sollte neue Käufer anlocken und den Goldpreis im nächsten Schritt bis auf 1.820 US-Dollar verteuern. An dieser Stelle könnten die Gold-Bären verstärkt zuschlagen mit dem Ziel, den Goldpreis wieder unter die 1.800er-Marke zu drücken. Holen die Gold-Bullen hier zum Gegenschlag aus und schaffen einen Tagesschlusskurs über 1.820 US-Dollar, besteht die Chance auf einen Anstieg bis auf 1.838 US-Dollar. Mit 1.857 US-Dollar befindet sich das nächste Hindernis darüber.

Bleiben die Erholungsversuche so zaghaft wie bisher, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die wichtige Unterstützung bei 1.760 US-Dollar geknackt wird. Anschließend muss mit einer Fortsetzung des Abverkaufs bis auf die Unterstützung bei 1.737 US-Dollar und der grünen Aufwärtstrendlinie, die seit Mai 2019 gültig ist, gerechnet werden. Bevor dann das Jahrestief vom März bei 1.676 US-Dollar angesteuert wird, könnten die Unterstützungen bei 1.723 und 1.705 US-Dollar als Bollwerk dienen und eine stärkere Gegenbewegung in Richtung 1.800 US-Dollar einleiten.

Unterstützungen:

1. 1.760 US-Dollar

2. 1.737 US-Dollar

3. 1.723 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.800 US-Dollar

2. 1.820 US-Dollar

3. 1.838 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 28.06. – 02.07.2021

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag28.06.202114:00 UhrDE: Bundesbankpräsident Weidmann spricht
Dienstag29.06.202114:00 UhrDE: Verbraucherpreisindex (Jun.)
Dienstag29.06.202115:00 UhrUS: Hauspreisindex (Apr.)
Dienstag29.06.202115:00 UhrUS: CB Verbrauchervertrauen (Jun.)
Mittwoch30.06.202108:00 UhrUK: Bruttoinlandsprodukt (Q1.2021)
Mittwoch30.06.202109:55 UhrDE: Arbeitslosenquote (Jun.)
Mittwoch30.06.202111:00 UhrEU: Verbraucherpreisindex (Jun.)
Mittwoch30.06.202116:30 UhrUS: Rohöllagerbestände
Donnerstag01.07.202109:55 UhrDE: Einkaufsmanagerindex (Jun.)
Donnerstag01.07.202116:00 UhrUS: Einkaufsmanagerindex (Jun.)
Freitag02.07.202114:30 UhrUS: Beschäftigung ex-Agrar (Jun.)
Freitag02.07202114:30 UhrUS: Arbeitslosenquote (Jun.)

Risikohinweis

Forex und CFD Trading ist spekulativ und daher nicht für jeden Investor geeignet. GBE brokers Ltd. bietet Margin Trading an. Gehebelte Produkte können sich sowohl zu Ihrem Nachteil als auch zu Ihrem Vorteil auswirken. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein und nicht mehr Kapital einsetzen als Sie sich leisten können zu verlieren. Bevor Sie ein Konto eröffnen, lesen Sie bitte unsere Risikohinweise und unsere AGBs.

 

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Maximale Hebelsätze
Hauptindzes1:501:20
Hauptwährungspaare1:2001:30
Edelmetalle1:1001:10
Rohstoffe1:501:10
Aktien1:51:5
Kryptowährungen1:51:2
Kontomerkmale
Persönlicher Kundenbetreuer
Schutz vor negativen Kontosalden
Das Handelskonto unterliegt der 50% Margin-Close-Out Regel
Strikte Trennung von Kundengeldern
Anspruch auf Entschädigung aus dem Investment Compensation Fund
Recht auf Beschwerde bei einer Finanzombudsstelle *
Best Execution & Handelsbestätigungenn
Wichtige Informationsunterlagen