Elbblick Börsenbrief
KW 23/2021

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Liebe GBE-Traderinnen und Trader,

die Sorge um eine Straffung der US-Goldpolitik ist weiterhin das beherrschende Thema an den Finanzmärkten. Nach der Veröffentlichung des Konjunkturberichts „Beige Book“ der US-Notenbank Fed am vergangenen Mittwoch erhöhten sich bei den Anlegern die Bedenken um eine Zunahme des Inflationsdrucks. Insbesondere der steigende Konsum, die Probleme in der Lieferkette durch die Knappheit von Vorprodukten und die mangelnde Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften befeuern den Preisauftrieb in den USA.

Bestätigt werden die Sorgen um eine straffere Geldpolitik von den sehr positiven Daten zum US-Arbeitsmarkt. Laut dem ADP-Bericht lagen die neu geschaffenen Stellen mit 978.000 weit über der Prognose von 675.000 Stellen. Dazu verringerten sich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe von 405.000 in der Vorwoche auf 385.000 Anträge. Zudem bestärkten der im Mai über den Prognosen liegende US-Einkaufsmanagerindex (ISM-Index) sowohl für das verarbeitende Gewerbe als auch für den Dienstleistungssektor die gängigen Sorgen vor Inflation und Zinswende.

Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf den deutschen Aktienindex DAX, auf das Währungspaar EUR/USD sowie auf das gelbe Edelmetall Gold auswirkten und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfahren Sie in den folgenden Analysen.

Unsere Webinarreihe Elbblick Live ist gestartet!

Ab Mai präsentiert GBE brokers die Webinar-Reihe „Elbblick Live“. Jeweils montags und mittwochs durchleuchten wir vor DAX- und Wallstreet-Eröffnung die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 15-20-minütigen Live-Webinar mittels der charttechnischen Analyse. Weitere Informationen zu unserem Elbblick Live Webinar finden Sie auf unserer Webseite. Sie können sich nachfolgend für die nächsten Termine in der kommenden Woche registrieren:

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.  

DAX (GBE-Symbol: DE30) Tageschart DE30:

Rückblick:

In der vergangenen Handelswoche präsentierte sich der deutsche Leitindex DAX weiterhin stabil und erreichte mit 15.686 Punkten ein neues Rekordhoch. Der anschließende Kursrücksetzer konnte keine wichtigen charttechnische Unterstützungen gefährden.

Charttechnischer Ausblick:

Der Tageschart zeigt, dass die Rekordfahrt des DAX auf einer gesunden Entwicklung verläuft. Überkaufte Situationen, angezeigt durch den blauen Relative Strength Index (RSI) unter dem Chart, werden entweder durch schnelle Kursrücksetzer oder über eine Seitwärtsbewegung abgebaut. Deshalb besitzt der DAX gute Chancen auf einen baldigen Anstieg zum nächsten Projektionsziel bei 15.730 Punkten. Eine weitere Seitwärtsbewegung sollte hier eingeplant werden, ehe die Reise zu den nächsten Projektionszielen bei 15.846 und 15.920 Punkte weitergeht.

Trotz des gesunden DAX-Anstiegs sollte ein schneller Kursrückgang jederzeit eingeplant werden. Ein solcher könnte den Index im ersten Schritt bis auf die graue 21-Tage-Durchschnittslinie bei 15.407 Zählern fallen lassen. Dabei kann sich die Abwärtsbewegung durchaus bis auf 15.347 Punkte fortsetzen, falls die 15.400er-Unterstützung keinen Halt bietet. Darunter befinden sich mit 15.249 und 15.146 Zählern zwei weitere Unterstützungen. Sollte der DAX den Tageshandel unter der letzteren beenden, ist mit einer Zunahme des Verkaufsdrucks zu rechnen. Möglicherweise wird dann die wichtige Unterstützung im Bereich von 14.800 Punkten erneut angesteuert.

Unterstützungen:

1. 15.407 Punkten

2. 15.347 Punkten

3. 15.249 Punkten

Widerstände:

1. 15.730 Punkten

2. 15.846 Punkten

3. 15.920 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Nach einem freundlichen Wochenauftakt ging es für die europäische Gemeinschaftswährung Euro gegenüber zum US-Dollar im restlichen Wochenverlauf abwärts. Dabei fiel der Euro-Kurs unter die Unterstützung bei 1,2130 US-Dollar.

Charttechnischer Ausblick:

Durch den Kursrückgang rutschte der Euro aus der unteren Begrenzung des grünen Trendkanals heraus. Zudem beendete die Einheitswährung den Tageshandel zum ersten Mal seit Anfang April unter der grauen 21-Tage-Durchschnittslinie. Bei 1,2091 US-Dollar besteht eine gute Chance auf einen Beginn einer weiteren Aufwärtswelle. Schließt der Euro auf Tagesbasis unter 1,2050 US-Dollar, dann vergrößert sich die Gefahr, dass die europäische Gemeinschaftswährung erneut unter die wichtige Schwelle von 1,20 US-Dollar abrutscht und sich anschließend bis auf 1,1984 US-Dollar verbilligt.

Kursrücksetzer wie am letzten Donnerstag dürften nach dem starken Anstieg vom Tief bei 1,1704 US-Dollar Ende März wenig überraschen und könnten ein Zeichen für einen stabilen Anstieg ohne große Übertreibungen mit dem Ziel des 2018er-Hochs bei 1,2555 US-Dollar sein. Um in die Erfolgsspur zurückzukehren, benötigt der Euro Kurse über 1,2157 auf Tagesschlusskursbasis. Gelingt ihm das, kann die nächste Hürde bei 1,2193 US-Dollar in Angriff genommen werden. Darüber liegt der nächste Widerstand bei 1,2286 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1,2091 US-Dollar

2. 1,2050 US-Dollar

3. 1,1984 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,2157 US-Dollar

2. 1,2193 US-Dollar

3. 1,2286 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Am vergangenen Dienstag erreichte der Goldpreis mit 1.916 US-Dollar den höchsten Stand seit fünf Monaten. Doch zum Ende der Handelswoche war der vermeintlich „sichere Hafen“ Gold weniger gefragt. Der Preis für eine Feinunze Gold fiel im Wochentief bis auf 1.855 US-Dollar.

Charttechnischer Ausblick:

Aufgrund des scharfen Kursrutsches unterschritt der Goldpreis die untere Begrenzung des grünen Trendkanals als auch die graue 21-Tage-Durchschnittslinie. Allerdings entschärfte das Edelmetall dadurch seine überkaufte Situation im Tageschart. Auf dem aktuellen Niveau kann sich der Goldpreis seitwärts schieben, ehe der nächste Angriff auf das wichtige Ziel bei 1.922 US-Dollar gestartet wird. Auf dem Weg dahin benötigt der Goldpreis einen Tagessschlusskurs über 1.878 US-Dollar. Zwar besteht dann immer noch die Gefahr, dass sich der Goldpreis weiterhin seitwärts bewegt. Die Beendigung des Goldhandels über 1.893 USD könnte möglicherweise eine neue Kaufdynamik entfachen, die dann den Weg in Richtung 1.922 US-Dollar ebnen dürfte.

Die aktuelle Konsolidierung kann sich problemlos bis auf 1.842 US-Dollar hinziehen. Von dort aus sollte die nächste Kaufwelle in Richtung 1.900er-Marke gestartet werden. Bleibt diese aus, besteht die nächste Möglichkeit bei 1.825 US-Dollar. Spätestens bei 1.797 US-Dollar müssten die Gold-Bullen verstärkt zuschlagen, um einen größeren Ausverkauf in Richtung des Jahrestiefs bei 1.676 US-Dollar zu vermeiden.

Unterstützungen:

1. 1.842 US-Dollar

2. 1.825 US-Dollar

3. 1.797 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.878 US-Dollar

2. 1.893 US-Dollar

3. 1.922 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 07.06. – 11.06.2021

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag07.06.202108:00 UhrDE: Auftragseingang Industrie (Apr.)
Montag07.06.202116:00 UhrUS: CB Beschäftigungsindex
Dienstag08.06.202111:00 UhrDE: ZEW-Konjunkturerwartungen (Jun.)
Dienstag08.06.202111:00 UhrEU: Bruttoinlandsprodukt (1. Quartal 2021)
Dienstag08.06.202114:30 UhrUS: Handelsbilanz (Apr.)
Dienstag08.06.202116:00 UhrUS: JOLTs Stellenangebote (Apr.)
Mittwoch09.06.202108:00 UhrDE: Handelsbilanz (Apr.)
Mittwoch09.06.202116:00 UhrUS: Rohöllagerbestände
Donnerstag10.06.202113:45 UhrEU: EZB-Zinsentscheidung
Donnerstag10.06.202114:30 UhrEU: EZB Pressekonferenz
Donnerstag10.06.202114:30 UhrUS: Verbraucherpreisindex (Mai)
Freitag11.06.202116:00 UhrUS: Uni-Michigan: Konsumentenerwartung (Jun.)

Risikohinweis:

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Maximale Hebelsätze
Hauptindzes1:501:20
Hauptwährungspaare1:2001:30
Edelmetalle1:1001:10
Rohstoffe1:501:10
Aktien1:51:5
Kryptowährungen1:51:2
Kontomerkmale
Persönlicher Kundenbetreuer
Schutz vor negativen Kontosalden
Das Handelskonto unterliegt der 50% Margin-Close-Out Regel
Strikte Trennung von Kundengeldern
Anspruch auf Entschädigung aus dem Investment Compensation Fund
Recht auf Beschwerde bei einer Finanzombudsstelle *
Best Execution & Handelsbestätigungenn
Wichtige Informationsunterlagen