Elbblick Börsenbrief
KW 22/2021

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Liebe GBE-Traderinnen und Trader,

für großes Aufsehen sorgten in der vergangenen Handelswoche die Haushaltspläne des US-Präsidenten Joe Biden, der für das kommende Fiskaljahr 2022 einen Haushalt mit einem Volumen von sechs Billionen US-Dollar dem Kongress vorschlagen will. Dies wäre der größte Haushalt der US-Geschichte seit dem zweiten Weltkrieg. Biden will bis zum Jahr 2031 die Staatsausgaben auf 8,2 Billionen US-Dollar erhöhen. Corona-bedingt lagen die Ausgaben der US-Regierung in den vergangenen vier Quartalen bereits bei rund 7,6 Billionen US-Dollar. Zur Gegenfinanzierung plant Biden eine höhere Besteuerung von Unternehmen und Reichen. Insbesondere die Republikaner sehen in Bidens Haushaltsplänen die Gefahr eines deutlichen Anstiegs der Staatsverschuldung. Seit Jahrzehnten steigt die US-Staatsverschuldung exponentiell an und lag im vierten Quartal 2020 auf Bundesebene bei 27,7 Billionen US-Dollar.

Am letzten Mittwoch feierte der Dow-Jones-Index sein 125. Jubiläum. Beim Börsendebüt am 26. Mai 1896 öffnete der Index, der damals 12 Aktien überwiegend aus der Eisenbahnindustrie enthielt, bei 40,94 Punkten. Zweieinhalb Monate später markierte der Dow Jones sein Allzeittief bei 28,48 Punkten. Sein Allzeithoch erreichte der US-Leitindex am 10. Mai dieses Jahres bei 35.092 Zählern. 

Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf den deutschen Aktienindex DAX, auf das Währungspaar EUR/USD sowie auf das gelbe Edelmetall Gold auswirkten und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfahren Sie in den folgenden Analysen.

Unsere Webinarreihe Elbblick Live ist gestartet!

Ab Mai präsentiert GBE brokers die Webinar-Reihe „Elbblick Live“. Jeweils montags und mittwochs durchleuchten wir vor DAX- und Wallstreet-Eröffnung die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 15-20-minütigen Live-Webinar mittels der charttechnischen Analyse. Weitere Informationen zu unserem Elbblick Live Webinar finden Sie auf unserer Webseite. Sie können sich nachfolgend für die nächsten Termine in der kommenden Woche registrieren: 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.  

DAX (GBE-Symbol: DE30) Tageschart DE30:

Rückblick:

Der deutsche Leitindex DAX erzielte am letzten Mittwoch mit 15.605 Punkten (vorbörslich) ein neues Rekordhoch. Seitdem konsolidiert der DAX ohne große Schwankungen über 15.350 Punkte. 

Charttechnischer Ausblick:

Im Vergleich zu den seit April erzielten Rekorden kam es bisher zu keinem scharfen Kursrücksetzer an die 15.000er-Marke, was auf eine stabilisierende Konsolidierung auf hohem Niveau hinweisen könnte. Erfolgt hieraus der nächste „Push“ nach oben, steht mit 15.730 Punkten das nächste Projektionsziel an. Eine weitere Seitwärtsbewegung sollte hier eingeplant werden, ehe die Reise zu den nächsten Projektionszielen bei 15.823 und 15.920 Punkten weitergeht.  

Es ist nicht auszuschließen, dass der DAX zuerst seine Unterstützungszone zwischen 15.281 und 15.205 Punkte ansteuert, bevor neue Allzeithochs erreicht werden. Mit der grauen 21-Tage- und der blauen 50-Tage-Durchschnittslinie befinden sich zudem zwei weitere Unterstützungen nahe der Zone. Sollte der Index erneut unter die 15.000er-Marke rutschten, könnte es zunehmend kritischer für die DAX-Bullen werden. Die Nervosität würde sich bei einem Schlusskurs unter 14.805 Punkte deutlich erhöhen, mit der Konsequenz eines Rückgangs bis auf 14.617 Zählern.

Unterstützungen:

1. 15.281 Punkten

2. 15.205 Punkten

3. 14.805 Punkten

Widerstände:

1. 15.730 Punkten

2. 15.823 Punkten

3. 15.920 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Nach einem guten Wochenauftakt mit einem neuen viereinhalb Monatshoch bei 1,2266 US-Dollar setzte das Währungspaar EUR/USD unter 1,22 US-Dollar zurück. Dabei prallte der Euro im Tief an der unteren Grenze des grünen Trendkanals ab. 

Charttechnischer Ausblick:

Die Kaufdynamik hat in den vergangenen Tagen etwas nachgelassen. Darum könnte sich die aktuelle Seitwärtsphase weiter ausdehnen mit der Folge, dass der Euro seinen grünen Trendkanal nach unten hin verlässt. Dabei kann der EUR/USD-Kurs bis auf 1,2130 fallen und sich von dort aus durch eine weitere Aufwärtswelle im ersten Schritt bis auf 1,2286 US-Dollar erhöhen. Setzt sich im Anschluss die Aufwärtsbewegung fort, steht auf dem möglichen Weg zum 2018er-Hoch bei 1,2555 US-Dollar mit dem Jahreshoch bei 1,2349 US-Dollar das nächste Ziel an. Darüber befindet sich mit 1,2408 US-Dollar der nächste Widerstand.

Wie zuvor erwähnt müssen Kursrücksetzer aus der aktuellen Seitwärtsbewegung bis auf 1,2130 US-Dollar eingeplant werden. Spätestens bei 1,2091 US-Dollar sollte ein neuer Euro-Anstieg starten, damit der Abgabedruck nicht zunimmt. Mit einem Schlusskurs unter 1,2050 US-Dollar vergrößert sich die Gefahr, dass die europäische Gemeinschaftswährung erneut unter die wichtige Schwelle von 1,20 US-Dollar abrutscht und sich anschließend bis auf 1,1984 US-Dollar verbilligt.

Unterstützungen:

1. 1,2130 US-Dollar

2. 1,2091 US-Dollar

3. 1,2050 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,2286 US-Dollar

2. 1,2349 US-Dollar

3. 1,2408 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Seit Ende März 2021 legte der Preis für eine Feinunze Gold um mehr als 13 Prozent zu und notierte mit 1.912 US-Dollar auf dem höchsten Stand seit Anfang Januar 2021. In der Spitze prallte der Goldpreis zum wiederholten Mal an der oberen Begrenzung des grünen Trendkanals ab.  

Charttechnischer Ausblick:

Der Goldpreis kennt momentan nur eine Richtung: nämlich nach Norden. Zwar gelang es dem Edelmetall nicht, den Goldhandel über der Marke von 1.900 US-Dollar zu beenden. Kommt dies aber zustande, steht mit 1.922 US-Dollar das nächste wichtige Ziel auf der Oberseite an. Hier dürfte im Anschluss eine Konsolidierung erfolgen, aus der bei Fortsetzung der Aufwärtsbewegung das Hindernis bei 1.933 US-Dollar ins Visier genommen wird. Knackt Gold auch diese Hürde, steht aus charttechnischer Sicht ein Anstieg bis auf 1.955 US-Dollar nichts mehr im Wege.

Auf der Unterseite besteht bei 1.872 US-Dollar eine gute Unterstützung. Es ist gut möglich, dass der Kurs in der aktuellen Konsolidierung bis zu diesem Level zurückkommt, ehe die nächste Kaufwelle den Goldpreis bis auf 1.922 US-Dollar steigen lässt. Eine Ausweitung bis auf 1.860 US-Dollar stellt noch kein größeres Problem für die Gold-Bullen dar. Anders sieht es aus bei einem Schlusskurs unter 1.848 US-Dollar. Dann könnte der seit Ende März 2021 gestartete Aufwärtstrend stärker korrigiert werden.

Unterstützungen:

1. 1.872 US-Dollar

2. 1.860 US-Dollar

3. 1.848 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.922 US-Dollar

2. 1.933 US-Dollar

3. 1.955 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 31.05. – 04.06.2021

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag31.05.2021GanztagsUS: Feiertag - Memorial Day
Montag31.05.202114:00 UhrDE: Verbraucherpreisindex (Mai)
Dienstag01.06.202108:00 UhrDE: Einzelhandelsumsätze (Apr.)
Dienstag01.06.202109:55 UhrDE: Arbeitslosenquote (Mai)
Dienstag01.06.202116:00 UhrUS: ISM Einkaufsmanagerindex (Mai)
Mittwoch02.06.202116:30 UhrUK: Verbraucherkredite (Apr.)
Donnerstag03.06.202109:55 UhrDE: Einkaufsmanagerindex (Mai)
Donnerstag03.06.202110:00 UhrEU: Einkaufsmanagerindex (Mai)
Donnerstag03.06.202114:30 UhrUS: ADP Beschäftigungsänderung
Donnerstag03.06.202116:00 UhrUS: Einkaufsmanagerindex (Mai)
Freitag04.06.202114:30 UhrUS: Beschäftigung ex-Agrar (Mai)
Freitag04.06.202114:30 UhrUS: Arbeitslosenquote (Mai)

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Hauptindzes1:501:20
Hauptwährungspaare1:2001:30
Edelmetalle1:1001:10
Rohstoffe1:501:10
Aktien1:51:5
Kryptowährungen1:51:2
Kontomerkmale
Persönlicher Kundenbetreuer
Schutz vor negativen Kontosalden
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Strikte Trennung von Kundengeldern
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