Elbblick Börsenbrief
KW 18/2021

Liebe GBE-Traderinnen und Trader,

in der vergangenen Handelswoche stand die Sitzung der US-Notenbank Fed im Mittelpunkt. Wie von den Marktteilnehmern erwartet bleibt der Leitzins auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent. Die monatlichen Wertpapierkäufe in Höhe von 120 Milliarden US-Dollar werden weitergeführt, bis „substanzielle weitere Fortschritte“ auf dem Weg zu Vollbeschäftigung und Preisstabilität erreicht sind. Somit halten die Währungshüter an ihrer ultralockeren Geldpolitik weiterhin fest und räumten gleichzeitig Bedenken einer Straffung der Geldpolitik aufgrund steigender Konjunktur- und Inflationserwartungen aus dem Weg. Laut der Notenbank basiert der jüngste Anstieg der Inflation auf temporären Faktoren.

Darüber hinaus blickten die Börsianer gespannt auf die Quartalszahlen der großen US-Tech-Firmen. Amazon, Alphabet (Google), Apple, Facebook und Microsoft meldeten starke Quartalszahlen, die teilweise weit über den Erwartungen lagen. Zudem lieferten sie positive Geschäftsaussichten. Die Zahlen und der Ausblick untermauern, dass die Tech-Giganten weiterhin von der Digitalisierung der Arbeitswelt und der Gesellschaft profitieren.

Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf den deutschen Aktienindex DAX, auf das Währungspaar EUR/USD sowie auf das gelbe Edelmetall Gold auswirkten und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfahren Sie in den folgenden Analysen.

Elbblick Live geht an den Start!

Ab dem 3. Mai 2021 präsentiert GBE brokers die Webinar-Reihe „Elbblick Live“. Montags und mittwochs werden wir vor DAX- und Wallstreet-Eröffnung die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 15-minütigen Live-Webinar anhand der technischen Analysen durchleuchten. Für weitere Informationen zu unserem Elbblick Live Webinar klicken Sie bitte auf den folgenden Link. Um sich für unser erstes Elbblick Live Webinar (DAX-Eröffnung) am Montag, den 3. Mai 2021 um 8:45 Uhr zu registrieren, klicken Sie bitte hier. Wenn Sie beim Elbblick Live (Wall Street Eröffnung) am Nachmittag desselben Tages um 15:15 Uhr dabei sein möchten, registrieren Sie sich bitte hier.

DAX (GBE-Symbol: DE30) Tageschart DE30:

Rückblick:

Das deutsche Aktienbarometer DAX schob sich in der letzten Handelswoche über der Marke von 15.000 Punkten seitwärts. Dabei bot die graue 21-Tage-Durchschnittslinie, die seit Anfang März nicht mehr unterboten wurde, zunächst eine gute Unterstützung, jedoch unterschritt der Index die Linie zum Ende der Woche.

Charttechnischer Ausblick:

Der DAX konsolidiert weiterhin auf hohem Niveau nahe des bisherigen Rekordhochs bei 15.513 Punkten. Aus der aktuellen Seitwärtsphase über 15.000 Zählern ist der DAX jederzeit in der Lage, neue Allzeithochs durch einen dynamischen Anstieg auf Tagesbasis zu erreichen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass der deutsche Leitindex zuerst wichtige Unterstützungen unterhalb der 15.000er-Marke (z.B. 14.960 oder 14.805 Punkte) testet, bevor die Rekordjagd weitergeht. Der nächste dynamische Tagesanstieg könnte einen Schlusskurs über 15.553 Punkte bringen und dadurch den Weg für eine Aufwärtsbewegung zu den Projektionszielen bei 15.823 und 15.920 Zählern ebnen. Darüber befindet sich mit 16.025 Punkten das nächste Projektionsziel.

Auf der Unterseite könnten bei Bruch der 15.000er-Marke die Unterstützungen bei 14.960 und 14.805 Zähler sowie die grüne Aufwärtstrendlinie, die seit Ende Oktober 2020 gültig ist, in den Mittelpunkt rücken. In diesem Bereich sollte der Index eine neue Aufwärtswelle initiieren und anschließend neue Rekordmarken erklimmen. Schließt der Index dagegen unter 14.800 Punkten, ist mit einer Zunahme der Verkaufsdynamik bis auf 14.500 Punkten zu rechnen.

Unterstützungen:

1. 14.960 Punkten

2. 14.805 Punkten

3. 14.500 Punkten

Widerstände:

1. 15.823 Punkten

2. 15.920 Punkten

3. 16.025 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Die europäische Gemeinschaftswährung Euro setzte in der Vorwoche gegenüber dem US-Dollar den Aufwärtstrend fort und notierte im Wochenhoch bei 1,2150 US-Dollar auf dem höchsten Stand seit Ende Februar 2021. Zudem überschritt EUR/USD die seit dem Jahreshoch verlaufende rote Abwärtstrendlinie.

Charttechnischer Ausblick:

Der Bruch der roten Abwärtstrendlinie dürfte den Euro-Bullen noch zusätzlich beflügeln. Zudem verläuft der seit April 2021 gestartete Aufwärtstrend weiterhin präzise innerhalb des grünen Trendkanals. Ein Test der unteren Begrenzung des Kanals ist jederzeit möglich und dürfte den Euro-Bären selbst bei einem kurzzeitigen Unterschreiten noch keinen großen Auftrieb geben. Die nächste Hürde auf der Oberseite befindet sich bei 1,2220 US-Dollar. Ab diesem Widerstand könnte eine anschließende Gegenbewegung dazu führen, dass der Euro seinen Trendkanal endgültig nach unten verlässt. Nach Beendigung der Korrektur besteht aber die Chance, dass die nächste Aufwärtswelle den Euro bis auf 1,2286 US-Dollar verteuert. Darüber liegt mit 1,2349 US-Dollar das aktuelle Jahreshoch als Hindernis auf dem möglichen Weg zum 2018er-Hoch bei 1,2555 US-Dollar.

Sollte der Euro die untere Begrenzung des Trendkanals testen, könnte der Bereich von 1,2069 US-Dollar eine gute Unterstützung bieten. Ein kurzzeitiges Unterschreiten stellt kein Problem dar, sofern die Einheitswährung seinen Aufwärtstrend danach im Kanal fortsetzt. Gefährlicher für den jüngsten Euro-Anstieg wird es mit einem Schlusskurs unter 1,2029 US-Dollar. Dann könnte die magische Schwelle von 1,20 US-Dollar vielleicht noch Halt bieten. Falls nicht, könnte der Euro bei 1,1977 US-Dollar abprallen und einen neuen Anlauf in Richtung des Jahreshochs starten. Bei Fortsetzung der Abwärtsbewegung liegt die nächste wichtige Unterstützung bei 1,1925 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1,2069 US-Dollar

2. 1,2039 US-Dollar

3. 1,1977 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,2220 US-Dollar

2. 1,2286 US-Dollar

3. 1,2349 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Nach dem Anstieg auf ein Zweimonatshoch bei 1.797 US-Dollar am 22. April 2021 konsolidierte das Edelmetall Gold in der letzten Handelswoche weiter und testete dabei den Unterstützungsbereich bei 1.760 US-Dollar. Zusätzlich wurde der Goldpreis von der grauen 21-Tage-Durchschnittslinie unterstützt.

Charttechnischer Ausblick:

Durch die erfolgreiche Verteidigung der wichtigen Unterstützung bei 1.760 US-Dollar dürften die Gold-Bullen neuen Mut für die nächste Herausforderung schöpfen, nämlich eine Goldpreisverteuerung mit Preisen über 1.800 US-Dollar. Auf diesem Niveau ist mit einem zähen Ringen zwischen Bullen und Bären zu rechnen. Gehen die Bullen als Sieger hervor, stehen die Chancen gut für einen Anstieg bis auf 1.817 US-Dollar. Verstärkt wird die Goldrally durch eine Beendigung des Goldhandels über 1.817 US-Dollar, was die Kursziele bei 1.851 US-Dollar und 1.875 US-Dollar auslöst.

Knacken hingegen die Gold-Bären die Unterstützung bei 1.760 US-Dollar auf Schlusskursbasis, dann dürfte sich der Goldpreis im ersten Schritt bis auf 1.737 US-Dollar verbilligen. Kritisch für die Fortsetzung des aktuellen Aufwärtstrends im Gold sind Kurse unter 1.723 US-Dollar. Dadurch könnte sich die Abwärtsdynamik bis mindestens 1.705 US-Dollar beschleunigen.

Unterstützungen:

1. 1.760 US-Dollar

2. 1.737 US-Dollar

3. 1.723 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.800 US-Dollar

2. 1.817 US-Dollar

3. 1.851 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 03.05. – 07.05.2021

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag03.05.202109:55 UhrDE: Einkaufsmanagerindex Gewerbe (Apr.)
Montag03.05.202116:00 UhrUS: Einkaufsmanagerindex Gewerbe (Apr.)
Dienstag04.05.202110:30 UhrUK: Einkaufsmanagerindex Gewerbe (Apr.)
Dienstag04.05.202114:30 UhrUS: Handelsbilanz (Mrz.)
Dienstag04.05.202116:00 UhrUS: Auftragseingang (Mrz.)
Mittwoch05.05.202109:55 UhrDE: Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (Apr.)
Mittwoch05.05.202116:00 UhrUS: Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (Apr.)
Donnerstag06.05.202113:00 UhrUK: BoE Zinsentscheidung
Donnerstag06.05.202114:30 UhrUS: Produktivität ex-Agrar (1. Quartal 2021)
Freitag07.05.202108:00 UhrDE: Handelsbilanz (Mrz.)
Freitag07.05.202114:30 UhrUS: Beschäftigung ex-Agrar (Apr.)
Freitag07.05.202114:30 UhrUS: Arbeitslosenquote (Apr.)

Risikohinweis:

Forex und CFD Trading ist spekulativ und daher nicht für jeden Investor geeignet. GBE brokers Ltd. bietet Margin Trading an. Gehebelte Produkte können sich sowohl zu Ihrem Nachteil als auch zu Ihrem Vorteil auswirken. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein und nicht mehr Kapital einsetzen als Sie sich leisten können zu verlieren. Bevor Sie ein Konto eröffnen, lesen Sie bitte unsere Risikohinweise und unsere AGBs.

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 Professioneller KundePrivatkunde
Maximale Hebelsätze
Hauptindzes1:501:20
Hauptwährungspaare1:2001:30
Edelmetalle1:1001:10
Rohstoffe1:501:10
Aktien1:51:5
Kryptowährungen1:51:2
Kontomerkmale
Persönlicher Kundenbetreuer
Schutz vor negativen Kontosalden
Das Handelskonto unterliegt der 50% Margin-Close-Out Regel
Strikte Trennung von Kundengeldern
Anspruch auf Entschädigung aus dem Investment Compensation Fund
Recht auf Beschwerde bei einer Finanzombudsstelle *
Best Execution & Handelsbestätigungenn
Wichtige Informationsunterlagen