Liebe Kundinnen und Kunden,

zu Beginn der vergangenen Handelswoche konnten sich die Kurse an den internationalen Aktienbörsen von dem heftigen Absturz in der letzten Februarwoche etwas erholen. Unterstützt wurde die Kurserholung durch Konjunkturprogramme von Regierungen und durch Zinssenkungen einiger Zentralbanken, um die Gefahr einer globalen Rezession, ausgelöst durch die Ausbreitung des Coronavirus, zu bannen. Besonders die US-Notenbank Fed reagierte schneller als erwartet und senkte am vergangenen Dienstag die Leitzinsen um 0,5 Prozent auf eine Spanne zwischen 1,0 bis 1,25 Prozent. Allerdings machte sich bei den Marktteilnehmern zum Ende der Börsenwoche zunehmend Skepsis breit und interpretierten den großen Zinsschnitt der Fed kurz vor der nächsten Notenbanksitzung am 18. März als dringende Notwendigkeit, was letztendlich zu einer höheren Verunsicherung an den Finanzmärkten führte.

Wie sich die Ereignisse der letzten Woche auf den deutschen Aktienindex DAX, auf das Währungspaar EUR/USD und auf das gelbe Edelmetall Gold auswirkten und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfahren Sie in den folgenden Analysen.

DAX (GBE-Symbol: DE30) Wochenchart DE30:

Rückblick:

In der letzten Handelswoche konnte der deutsche Aktienindex DAX sich zunächst bis auf 12.280 Punkten erholen. Zum Wochenschluss durchbrach der Index allerdings die Marke von 11.500 Punkten und unterschritt somit das Tief aus der Vorwoche.

Charttechnischer Ausblick:

Der deutsche Aktienindex präsentiert sich weiterhin äußerst schwach und sieht charttechnisch sehr angeschlagen aus. Bei Fortführung der dynamischen Abwärtsbewegung besteht die Möglichkeit, dass der nächste, größere Erholungsversuch bei 11.226 Punkten startet. Dabei sollte der DAX die Marke von 12.000 Punkten wieder fest im Visier haben. Geht die Talfahrt weiter, kommen die beiden Unterstützungen bei 10.642 Punkten und 9.879 Punkten ins Spiel. Spätestens ab dem letzten Support sollte es zu einer stärkeren Gegenbewegung kommen.

Das der erste Erholungsversuch bereits bei 12.280 Punkten endete zeigt, dass die DAX-Bären das Heft voll in der Hand haben. Ein Schlusskurs über 12.206 Punkten dürfte etwas Entspannung bringen und den DAX bis 12.505 Punkten führen. Hier könnten die Bären erneut versuchen, den DAX unter 12.000 Punkten zu drücken. Schaffen es die DAX-Bullen das Ruder wieder zu übernehmen, ist mit einem Anstieg bis auf 12.868 Punkten zu rechnen.

Unterstützungen:

1. 11.226 Punkten

2. 10.642 Punkten

3.    9.879 Punkten

Widerstände:

1. 12.206 Punkten

2. 12.505 Punkten

3. 12.868 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Seit rund zwei Wochen geht es mit dem Euro gegenüber dem US-Dollar steil bergauf. Am vergangenen Montag durchbrach EUR/USD die 200-Tage-Durchschnittslinie (orange Linie im Chart). In den beiden darauffolgenden Handelstagen wurde diese Linie zweimal getestet und in der anschließenden Aufwärtsbewegung durchbrach die Gemeinschaftswährung die Marke von 1,13 US-Dollar.

Charttechnischer Ausblick:

Der Euro ist weiterhin im Rally-Modus und die erste, größere Gegenbewegung könnte bei 1,1347 US-Dollar eingeleitet werden.  Sollte dieses Level keinen Widerstand bieten, besteht durchaus die Chance, dass der Euro das Kursziel bei 1,1460 US-Dollar erreicht. Darüber liegt der nächste Widerstand bei 1,1521 US-Dollar.

Bei einem solch starken Anstieg ist mit einer Gegenbewegung jederzeit zu rechnen. Dabei dürfte die 200-Tage-Durchschnittslinie wieder in den Vordergrund rücken, die aktuell bei ca. 1,1093 US-Dollar verläuft. Im Fall einer stärkeren Korrektur kann die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1036 US-Dollar fallen, ehe der Euro dann wieder die 1,11 US-Dollar-Marke anpeilt. Ein Schlusskurs unter 1,10 US-Dollar erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Fortführung des seit Februar 2018 bestehenden Abwärtstrends.

Unterstützungen:

1. 1,1093 US-Dollar

2. 1,1036 US-Dollar

3. 1,1000 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,1347 US-Dollar

2. 1,1460 US-Dollar

3. 1,1521 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Im Umfeld von kräftigen Kursverlusten an den internationalen Aktienmärkten und der globalen Ausbreitung des Coronavirus mit der Sorge einer weltweiten Rezession war das gelbe Edelmetall Gold auch in der letzten Börsenwoche als vermeintlich „sicherer Hafen“ stark gefragt. Den heftigen Kursrücksetzer bis auf 1.562 US-Dollar zum Schluss der Vorwoche wurde zudem komplett wieder wettgemacht.

Charttechnischer Ausblick:

Durch den Kursrücksetzer hat der Goldpreis seine technisch überkaufte Situation etwas abgebaut. Das nächste Ziel liegt bei 1.715 US-Dollar. Hier dürften Gewinnmitnahmen und mögliche Verkäufe zur Deckung anderweitiger Marktverluste den Preis einer Feinunze Gold bis auf 1.620 US-Dollar drücken. Von dort aus könnte die nächste Aufwärtswelle beginnen mit Ziel 1.752 US-Dollar. Kommt es zu einer regelrechten Kaufpanik, erhöht sich das Kursziel auf 1.795 US-Dollar.

Bei einer stärkeren Korrektur unter 1.620 US-Dollar könnte der Goldpreis in einem ersten Anlauf sich bis auf 1.588 US-Dollar verbilligen. Ab hier sollte die Goldrally wieder an Fahrt aufnehmen mit Ziel 1.700 US-Dollar. Erst ein Schlusskurs unter 1.535 US-Dollar würde das bullische Chartbild deutlich eintrüben.

Unterstützungen:

1. 1.620 US-Dollar

2. 1.588 US-Dollar

3. 1.535 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.715 US-Dollar

2. 1.752 US-Dollar

3. 1.795 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 09.03. - 13.03.2020

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Dienstag10.03.202011:00 UhrEU: Bruttoinlandsprodukt (Jahr)
Dienstag10.03.202011:00 UhrEU: Bruttoinlandsprodukt (Quartal)
Mittwoch11.03.202010:30 UhrUK: Produktion verarbeit. Gewerbe (Jan.)
Mittwoch11.03.202010:30 UhrUK: Bruttoinlandsprodukt (Monat)
Mittwoch11.03.202013:30 UhrUSA: Verbraucherpreisindex (Jahr)
Mittwoch11.03.202013:30 UhrUSA: Verbraucherpreisindex (Feb.)
Mittwoch11.03.202015:30 UhrUSA: Rohöllagerbestände
Donnerstag12.03.202013:30 UhrUSA: Erzeugerpreisindex (Feb.)
Donnerstag12.03.202013:45 UhrEU: EZB Zinssatzentscheidung
Donnerstag12.03.202014:30 UhrEU: EZB Statement und Pressekonferenz
Freitag13.03.202009:00 UhrDE: Verbraucherpreisindex (Jahr)
Freitag13.03.202016:00 UhrUSA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen

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