Der Goldpreis rutscht erneut unter die Marke von 1.800 Dollar

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Grund dafür könnte der US-Dollar sein, der knapp unter seinem Dreieinhalbmonatshoch notiert und dem gelben Edelmetall derzeit als sicherer Hafen Konkurrenz macht. Auch der Dollar-Index, der den Wechselkurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, stieg heute zeitweise um bis zu 0,2 % auf 93,191 Punkte und konnte damit den höchsten Stand seit fast vier Monaten verzeichnen.

Gold Chartanalyse vom 21.07.21

 

Der Kurs des goldenen Edelmetalls beendete seine Erholungsphase in der vergangenen Woche mit einem Abprall am 50er-Retracement bei 1.833 USD und korrigierte anschließend bis zur Unterstützung bei 1.813 USD. Der gestrige Versuch, den verlorenen Boden zurückzugewinnen, scheiterte an der gelben 200-Tage-Linie bei 1.825 USD, woraufhin der Preis des Edelmetalls weiter korrigierte und mit dem heutigen Kurssturz die psychologisch wichtige Marke von 1.800 USD erreichte. Unterstützt wurde der Goldpreis von der grauen 21-Tage-Linie, die den Goldpreis vor einem Rückgang bis auf 1.790 $ bewahrte.

Dennoch könnte es bald den nötigen Rückenwind für eine technische Befreiung durch die Aktienmärkte geben. Denn Inflationssorgen und die unterbrochene Konjunkturerholung aufgrund der steigenden Infektionszahlen durch die Delta-Variante des Coronavirus schickten die Aktienmärkte am Freitag und Montag auf Talfahrt. Es war ein so genannter 90-Prozent-Ausverkaufstag an der NYSE, was nichts anderes als Panikverkäufe sind. Darauf folgte ein „Turnaround Tuesday“ gestern, an dem es wieder hieß „buy the dip“.

Solche raschen Veränderungen deuten darauf hin, dass nun schwierige Wochen in New York und anderswo bevorstehen. In den kommenden Tagen sollte man auch an der Handelsaktivität sehen, dass die Profis gestern in die steigenden Kurse hinein verkauft haben könnten. Marktanalysten schließen derzeit eine bevorstehende Korrektur in der Größenordnung von 10-20 % nicht aus. Dies wäre auch unter saisonalen Gesichtspunkten zu erwarten und könnte dem Goldpreis helfen, endlich einen nachhaltigen Ausbruch zu starten.

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