Der deutsche Leitindex mit Erholungsversuch

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Der Aktienmarkt hierzulande knabbert noch immer an seinem Rückschlag zu Wochenbeginn. Der DAX war am Montag zeitweise auf 15.048 Punkte eingebrochen, hatte aber den Aufwärtstrend seit dem Corona-Tief im März 2020 knapp gehalten. Die Angst vor der Ausbreitung der Delta-Variante verstärkt die Konjunktursorgen und eine Abkühlung der Weltwirtschaft – trotz laufender Impfkampagnen. Gestern erholten sich die Aktienmärkte wieder, es bleibt daher vorerst ein Buy-the-Dip-Markt. Rückschläge werden also immer genutzt, um in den Markt einzusteigen – vor allem in den USA.

Im Sog der Wall Street drehte auch der DAX gestern mit einem Tagesgewinn von 0,55 % ins Plus und schloss bei 15.216 Punkten. Am heutigen Mittwoch konnte der deutsche Leitindex bisher die guten Vorgaben aus den USA nutzen und seine Position verbessern. Mit einem Plus von 0,9% bis zur Mittagszeit und das trotz enttäuschender Quartalsberichte von SAP und Daimler.

Diese lesen sich trotz der Auswirkungen der Pandemie zwar recht gut, aber die Skepsis ist in Deutschland immer noch deutlich größer als auf der anderen Seite des Atlantiks. Daher nehmen Anleger lieber Gewinne mit und vertrauen auf die Prognosen für diesen Sommer, die zeigen, dass generell mit größeren Kursschwankungen zu rechnen ist. Eine Rückkehr zu dem ruhigen Handel der vergangenen Wochen ist daher eher unwahrscheinlich.

Die größten Verlierer im DAX waren die Aktien von SAP, die trotz einer Anhebung des Ausblicks für das Gesamtjahr zunächst um mehr als 5% abrutschten und dann im Laufe des Handelstages die Verluste auf -2% reduzieren konnten. Auch für Daimler ging es schnell bergab (-4%), aber auch hier verringerten sich die Verluste, so dass die Aktie aktuell knapp unter der 70-Euro-Marke notiert (-0,6%). Laut Börsianern drückt die gesenkte Pkw-Absatzprognose aufgrund des Chip-Mangels auf die Stimmung. Auf der Gewinnerseite standen die Aktien des Triebswerksherstellers MTU mit plus 3,1 %, des Technologieunternehmens Infineon mit plus 3,3 % und der Münchener Rück mit ebenfalls plus 3,1 Prozent.

Gespannt warten die Anleger auf die morgige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach der Runderneuerung ihrer Strategie muss die EZB ihren geldpolitischen Ausblick zu Zinsen und Anleihekäufen an die neuen Vorgaben anpassen. Während in den USA die laufende Berichtssaison für frische Impulse sorgt und die Aktienmärkte hoch hält, hoffen die Anleger diesseits des Atlantiks, dass die EZB dem Aktienmarkt neues Leben einhauchen kann.

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