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Elbblick Börsenbrief – KW 44/2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

die vergangene Börsenwoche war geprägt von der Quartalsberichtsaison großer Konzerne und von der letzten Notenbanksitzung des scheidenden EZB-Präsidenten Mario Draghi. Wie erwartet bleibt der Leitzins der Europäischen Zentralbank auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent, der Einlagesatz für Banken liegt weiterhin bei minus 0,5 Prozent. Auf seiner letzten Pressekonferenz verteidigte Draghi die im September entschiedene starke Lockerung der Geldpolitik. Zudem bezeichnete Draghi die EZB-Geldpolitik der letzten Jahre als großen Erfolg. Viele Markteilnehmer rechnen damit, dass die zukünftige EZB-Präsidentin und ehemalige Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, den geldpolitischen Kurs von Draghi fortführen wird. Dadurch dürfte die Europäische Zentralbank auch in der nächsten Zeit nicht zu einer normalen Geldpolitik zurückkehren. Werfen wir im Folgenden einen Blick auf die Charts von DAX, EUR/USD und Gold.

DAX (GBE-Symbol: DE30) Wochenchart DE30:

Rückblick:

Der DAX legte in der vergangenen Handelswoche eine gute Performance hin und stieg bis auf 12.915 Punkten. Dabei konnte das deutsche Aktienbarometer ohne große Kursrücksetzer den Widerstand bei 12.800 Punkten überwinden. Damit ist der DAX auf dem besten Weg die Marke von 13.000 Punkten wieder zurückzuerobern, die der Index seit Juni 2018 nicht mehr gesehen hat.

Charttechnischer Ausblick:

Nach Überwinden der seit dem Allzeithoch verlaufenden Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart) kam es zur Fortführung des seit Anfang Oktober gestarteten Aufwärtstrends. Die nächste Hürde liegt nun bei 13.050 Punkten. Von hier aus könnte eine stärkere Korrektur von 400 – 500 Punkten erfolgen. Sollten größere Abgaben ausbleiben und der DAX über 13.050 Punkten auf Tagesbasis schließen liegen die nächsten Kursziele bei 13.340 Punkten und 13.600 Punkten.

Unterschreitet der DAX sein Tief der Vorwoche bei 12.646 Punkten könnte der deutsche Aktienindex auf seiner durchbrochenen Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart) abprallen, die bei ca. 12.460 Punkten verläuft. Bei stärkerem Verkaufsdruck befinden sich die nächsten Unterstützungen bei 12.210 Punkten und 11.920 Punkten.

Unterstützungen:

1. 12.460 Punkten

2. 12.210 Punkten

3. 11.920 Punkten

Widerstände:

1. 13.050 Punkten

2. 13.340 Punkten

3. 13.600 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Tageschart EURUSD:

Rückblick:

Das Chartbild im EUR/USD hellt sich langsam, aber sicher auf. Seit dem Zweijahrestief Ende September 2019 bei 1,0879 US-Dollar konnte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1179 US-Dollar steigen und die seit Februar 2018 verlaufende Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart) kurzzeitig durchbrechen, jedoch noch nicht nachhaltig überwinden.

Charttechnischer Ausblick:

Aktuell pendelt der Euro um die wichtige Marke von 1,11 US-Dollar. Ein nachhaltiger Bruch der Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart) sowie ein Überwinden der 200-Tage Durchschnittslinie (orange Linie im Chart), die bei ca. 1,1202 US-Dollar verläuft, könnte eine stärkere Kursrally bis auf 1,1354 US-Dollar auslösen. Nimmt der Kaufdruck zu sind Kurse bis auf 1,1521 US-Dollar durchaus möglich.

Der Bereich 1,1028 US-Dollar – 1,1072 US-Dollar bildet eine gute Unterstützungszone. Unterschreitet der Euro diese und fällt dazu unter 1,10 US-Dollar könnte stärkerer Verkaufsdruck bis auf 1,0879 US-Dollar aufkommen. Bei Zunahme der Abwärtsdynamik liegt die nächste wichtige charttechnische Unterstützung bei 1,0563 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1,1072 US-Dollar

2. 1,0879 US-Dollar

3. 1,0563 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,1202 US-Dollar

2. 1,1354 US-Dollar

3. 1,1521 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Der Goldpreis legte in der vergangenen Woche wieder zu und kletterte über die wichtige Marke von 1.500 US-Dollar je Feinunze. Zwar wurde die seit Beginn der Goldrally verlaufende Aufwärtstrendlinie (grüne Linie im Chart) durchbrochen. Im Anschluss folgten jedoch keine größeren Abgaben, was als bullische Zeichen zu werten ist.

Charttechnischer Ausblick:

Aktuell versucht Gold seine seit dem Sechsjahreshoch bei 1.557 US-Dollar gültige Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart) zu durchbrechen. Überwindet das gelbe Edelmetall diese Linie und steigt zudem über 1.520 US-Dollar liegt das nächste Hindernis bei 1.535 US-Dollar. Wird auch dieser Widerstand geknackt könnte es zu einem stärkeren Schub bis auf 1.575 US-Dollar kommen.

Die Marke von 1.460 US-Dollar ist weiterhin ein wichtiges Level für die Goldbullen. Unterschreitet Gold diese Marke, wird sich das Chartbild zunehmend eintrüben. Die nächste charttechnische Unterstützung liegt dann bei 1.445 US-Dollar. Ab hier könnte Gold wieder in Richtung 1.500 US-Dollar ansteigen. Fällt die Unterstützung bei 1.445 US-Dollar könnte der Verkaufsruck bis auf 1.411 US-Dollar zunehmen. Darunter befindet sich die nächste Unterstützung auf dem 61,8 Prozent Fibonacci-Retracement-Level zwischen Tief vom 2. Mai 2019 und Hoch vom 4. September 2019 bei 1.377 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1.445 US-Dollar

2. 1.411 US-Dollar

3. 1.377 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.520 US-Dollar

2. 1.535 US-Dollar

3. 1.575 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 28.10. - 01.11.2019

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag28.10.201908:00 UhrDeutschland: Importpreise (Sep.)
Montag28.10.201913:30 UhrUSA: Handelsbilanz für Waren (Sep.)
Montag28.10.201913:30 UhrUSA: Lagerbestände Großhandel (Sep.)
Dienstag29.10.201913:55 UhrUSA: Redbook Einzelhandelsumsätze (Vorwoche)
Dienstag29.10.201915:00 UhrUSA: Verbrauchervertrauen (Okt.)
Dienstag30.10.201915:00 UhrUSA: Schwebende Hausverkäufe (Sep.)
Mittwoch30.10.201909:55 UhrDeutschland: Arbeitslosenzahl (Okt.)
Mittwoch30.10.201913:30 UhrUSA: Verbraucherpreise (Okt.)
Mittwoch30.10.201919:00 UhrUSA: Fed-Zinsentscheid
Mittwoch30.10.201919:30 UhrUSA: Fed-Pressekonferenz
Donnerstag31.10.201913:30 UhrUSA: Konsumausgaben (Sep.)
Donnerstag31.10.201913:30 UhrUSA: Persönliche Einkommen (Sep.)
Donnerstag31.10.201913:30 UhrUSA: PCE-Kernrate (Sep.)
Freitag01.11.201913:30 UhrUSA: Neugeschaffene Stellen ex Agrar (Okt.)
Freitag01.11.201915:00 UhrUSA: ISM-Einkaufsmanagerindex verar. Gewerbe (Okt.)

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