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Elbblick Börsenbrief – KW 39 /2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

vergangene Woche stand die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed im Fokus der Finanzmärkte. Wie erwartet wurde der Leitzinssatz um 25 Basispunkte gesenkt und befindet sich künftig in einer Spanne von 1,75 bis 2,00 Prozent. Enttäuscht zeigten sich einige Marktteilnehmer über die eher falkenhafte Wortwahl des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell in der anschließenden Pressekonferenz. Darin machte der Fed-Chef keine Angaben zu weiteren Zinssenkungen bis Ende des Jahres. Richten wir nun unseren Blick auf die Kurscharts von DAX, EUR/USD und Gold.

DAX (GBE-Symbol: DE30) Tageschart DE30:

Rückblick:

Seit Ende August verlief im DAX eine steile Aufwärtstrendlinie (grüne Linie im Chart). Diese wurde am vergangenen Montag durchbrochen und es kam zu einem Rücksetzer bis auf 12.302 Punkten. Zu einer größeren Korrektur nach dem steilen Anstieg kam es nicht. Der DAX konnte anschließend wieder über die Marke von 12.400 Punkten steigen.

Charttechnischer Ausblick:

Seit letzter Woche schiebt sich der DAX seitwärts und konsolidiert auf hohem Niveau. Das Jahreshoch bei 12.660 Punkten vom 3. Juli ist nicht mehr allzu weit entfernt. Jedoch verläuft bei etwa 12.510 Punkten die seit dem Allzeithoch bei 13.600 Punkten vom Januar 2018 gültige Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart). Auf dem Weg zu neuen Jahreshöchstständen könnte diese ein größeres Hindernis darstellen. Steigt der DAX über die Abwärtstrendlinie stehen die Chancen gut für ein neues Jahreshoch. Mit einer Jahresendrally sind durchaus Kurse im Bereich 13.100 bis 13.200 möglich.

Schafft der DAX es nicht die Abwärtstrendlinie zu überwinden könnte ein Test der seit Mitte August verlaufenden Aufwärtstrendlinie (schwarze Linie im Chart) anstehen. Eine Abwärtsbewegung bis auf 12.220 Punkten wäre dann durchaus möglich. Nimmt die Abwärtsdynamik zu liegt die nächste Unterstützungszone bei 12.000 – 12.050 Punkten.

Unterstützungen:

1. 12.220 Punkten

2. 12.050 Punkten

3. 11.880 Punkten

Widerstände:

1. 12.510 Punkten

2. 12.660 Punkten

3. 13.100 Punkten

EUR/USD (GBE-Symbol: EURUSD) Wochenchart EURUSD:

Rückblick:

Der Kurs des Währungspaars EUR/USD wurde in den letzten beiden Wochen von den Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-amerikanischen Notenbank Fed hin und her getrieben. Allerdings sind insgesamt die Maßnahmen der geldpolitischen Lockerungen seitens der EZB im Vergleich zur Fed bisher deutlich drastischer. Dies ist auch im Chart erkennbar mit der Abwertung des Euros zum US-Dollar seit Anfang 2018.

Charttechnischer Ausblick:

Der Euro steht im Wochenchart kurz vor einer Bodenbildung. Dafür sollte die Gemeinschaftswährung das Jahrestief bei 1,0926 US-Dollar nicht mehr unterschreiten. Auf der Oberseite müsste das Niveau von 1,1110 US-Dollar geknackt werden, um die Bodenbildung zu bestätigen. Dann wäre der Weg frei in Richtung der langfristigen Abwärtstrendlinie (rote Linie im Chart), die bei ca. 1,1217 US-Dollar verläuft. Überschreitet der Euro die Abwärtstrendlinie werden die Kursziele bei 1,1324 und bei 1,1524 US-Dollar aktiviert.

Prallt der Euro an der Abwärtstrendlinie ab bzw. notiert weiterhin darunter könnte sich die Abwärtsbewegung bei neuen Jahrestiefs beschleunigen mit Zielen von 1,0833 US-Dollar und 1,0563 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1,0926 US-Dollar

2. 1,0833 US-Dollar

3. 1,0563 US-Dollar

Widerstände:

1. 1,1217 US-Dollar

2. 1,1324 US-Dollar

3. 1,1542 US-Dollar

Gold (GBE-Symbol: XAUUSD) Tageschart XAUUSD:

Rückblick:

Der Goldpreis konnte als vermeintlich „sicherer Hafen“ in diesem Jahr hauptsächlich vom Handelsstreit zwischen den USA und China sowie von der ultra-lockeren Geldpolitik der großen Zentralbanken profitieren. Der Preis für eine Feinunze Gold markierte am 4. September 2019 bei 1.557 US-Dollar ein neues Sechsjahreshoch. Zudem stiegen die physischen Bestände in den Goldfonds ebenfalls auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2013 an.

Charttechnischer Ausblick:

Nach Erreichen des Sechsjahreshochs folgte im Zuge einer gestiegenen Risikobereitschaft der Marktteilnehmer ein größerer Rücksetzer bis auf 1.483 US-Dollar. Dabei wurde die Aufwärtstrendlinie (grüne Linie im Chart), die seit Beginn der Goldrally Ende Mai 2019 gütig war, unterschritten. Eine größere Korrektur blieb bisher aus. Seit zwei Wochen pendelt das gelbe Edelmetall um die Marke von 1.500 US-Dollar. Ein Übersteigen der 21-Tage-Durchschnittslinie (graue Linie im Chart) bei 1.515 US-Dollar zum Tagesschlusskurs könnte Gold einen neuen Impuls bis zum Sechsjahreshoch geben. Darüber liegen die nächsten Widerstände bei 1.575 US-Dollar und bei 1.600 US-Dollar.

Bei Unterschreiten der 50-Tage-Durchnittslinie (blaue Linie im Chart), die aktuell bei ca. 1.483 US-Dollar verläuft, besteht die Gefahr, dass der Goldpreis deutlich unter Druck gerät. Die nächste größere charttechnische Unterstützung liegt dann bei 1.445 US-Dollar, darunter bei 1.411 US-Dollar.

Unterstützungen:

1. 1.483 US-Dollar

2. 1.445 US-Dollar

3. 1.411 US-Dollar

Widerstände:

1. 1.557 US-Dollar

2. 1.575 US-Dollar

3. 1.600 US-Dollar

Wichtige Wirtschaftstermine 23.09. - 27.09.2019

TagDatumUhrzeitBeschreibung
Montag23.09.201909:30 UhrDeutschland: Einkaufsmanagerindex (Sep.)
Montag23.09.201915:45 UhrUSA: Einkaufsmanagerindex (Sep.)
Dienstag24.09.201910:00 UhrDeutschland: Ifo-Geschäftsklimaindex (Sep.)
Dienstag24.09.201916:00 UhrUSA: CB Verbrauchervertrauen (Sep.)
Mittwoch25.09.201908:00 UhrDeutschland: GfK Konsumklima (Okt.)
Mittwoch25.09.201916:00 UhrUSA: Verkäufe neuer Häuser (Aug.)
Mittwoch25.09.201916:30 UhrUSA: Rohöllagerbestände
Donnerstag26.09.201914:30 UhrUSA: Bruttoinlandsprodukt 2. Quartal 2019
Donnerstag26.09.201914:30 UhrUSA: Handelsbilanz (Aug.)
Donnerstag26.09.201916:00 UhrUSA: Schwebende Hausverkäufe (Aug.)
Freitag27.09.201914:30 UhrUSA: Auftragseingang langlebiger Güter (Aug.)
Freitag27.09.201914:30 UhrUSA: PCE Preisindex (Aug.)
Freitag27.09.201916:00 UhrUSA: Konsumklima Uni-Michigan (Sep.)

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