DAX im Sog der Wall Street auf Talfahrt

Mit deutlichen Verlusten von 1,94 Prozent auf 15.603 Punkte hat sich der deutsche Leitindex DAX aus der Börsenwoche verabschiedet. Der Index folgte damit dem Ausverkauf der Wall Street vom Vorabend, der sich allerdings lange nicht abgezeichnet hatte.

Erst im späten Geschäft leitete eine massive Verkaufswelle die herben Verluste der US-Indizes ein. Da dürfte so mancher Anleger auf dem falschen Fuß erwischt worden sein, besonders an der zinsempfindlichen Technologiebörse Nasdaq. Dieser schwachen Vorgabe konnte sich der DAX heute nicht entziehen und sackte im Tagestief sogar bis auf 15.456 Punkte ab, ehe er sich zum Handelsschluss im Zuge einer leichten Zwischenerholung in New York etwas fangen konnte. Trotzdem ergibt sich ein deutlicher Wochenverlust von knapp 1,7 Prozent.

Die Verluste am Freitag sorgten dafür, dass der DAX die Marke von 15.800 Punkten preis gab, die zuletzt umkämpft war. Vielmehr geht es jetzt darum, ob der Index es schafft, seine 200-Tage-Linie (aktuell bei 15.608 Punkten) zu verteidigen, was am Freitag auf Basis der Schlusskurse zumindest knapp gelungen ist.

DAX Chartanalyse vom 24.01.22

Es muss damit gerechnet werden, dass sich die gegenwärtige Konsolidierung im DAX weiter nach unten ausdehnt. Darum könnte die nächste Kursschwäche den Indexstand bis auf das 61,8%- Fibonacci-Retracement zwischen dem Tief vom 20. Dezember und dem Hoch vom 5. Januar bei 15.528 Punkten reduzieren. Auf diesem Niveau dürften die Käufer eine stärkere Reaktion zeigen und den DAX in Richtung 15.800er-Marke lenken. Schlagen hier die Verkäufer wieder zurück, besteht die Gefahr einer neuen Abwärtswelle bis auf die Auffangzone zwischen 15.376 und 15.422 Zählern. Spätestens bei 15.300 Punkten sollten die DAX-Bullen eine stärkere Gegenbewegung einleiten, da ein Tageschluss darunter die Abwärtsdynamik zusätzlich anheizen und damit den Absicherungsbereich zwischen 14.985 und 15.022 Punkten in den Vordergrund rücken würde.

Ein Entspannungssignal tritt für den DAX nur nach einem Tagesschluss oberhalb von 15.900 Punkten auf. Schaffen die DAX-Bullen dazu noch die Beendigung des Tageshandels über 15.970 Zählern, dürfte einem Anstieg bis auf 16.031 Punkte, der sich problemlos bis auf 16.090 Punkten fortsetzen kann, nichts mehr im Wege. Im Bereich von 16.090 Zählern werden die Karten neu gemischt. Diese Schwelle könnte sowohl als Sprungbrett für neue Rekordhochs dienen, aber auch zu einer Verlängerung der Seitwärtsphase führen.

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