GBE Markteinblick

Ölpreise und Renditen belasten die Märkte vor wichtigen Konjunkturdaten

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Lucas Mickeleit Marketing Manager

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Finanzmarkt-Szene mit Börsenanzeige, Ölmarkt und Anleihekurve als Symbol für die Marktthemen Ende September 2026

ChatGPT generiert am 29.09.2026

Zum Start in die neue Woche blieb der DAX nahezu unverändert, während die US-Aktienmärkte nachgaben. Steigende Ölpreise und höhere US-Staatsanleiherenditen rückten erneut Inflations- und Zinsthemen in den Mittelpunkt. Gold fiel am Montag deutlich. In den kommenden Tagen folgen mehrere wichtige Konjunkturveröffentlichungen aus den USA und der Eurozone.

DAX schließt knapp im Minus

Der DAX beendete den Montag bei 25.374 Punkten und damit 0,1 Prozent tiefer. Am Freitag hatte der Leitindex noch 0,6 Prozent gewonnen und damit eine dreiwöchige Verlustserie beendet. Der erneute Anstieg der Ölpreise belastete das Marktumfeld, zugleich stützte die Aussicht auf weitere Gespräche zwischen den USA und Iran die Stimmung.

Wall Street gibt bei steigenden Renditen nach

In New York verlor der S&P 500 am Montag rund 0,8 Prozent. Der Dow Jones gab 0,7 Prozent nach, der Nasdaq Composite 0,9 Prozent. Neben den Ölpreisen standen die Renditen von US-Staatsanleihen im Fokus. Die Rendite zehnjähriger Treasuries erreichte im Tagesverlauf etwa 5,27 Prozent und damit den höchsten Stand seit 2007.

Bei den Einzelwerten fiel Boeing nach einer Verzögerung im Zulassungsverfahren für die 737 MAX 10 um 6,9 Prozent. Nvidia stieg dagegen um 1,7 Prozent, nachdem der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm über 150 Milliarden US-Dollar genehmigt hatte.

Ölpreise steigen am Dienstag erneut

Am frühen Dienstag setzte sich der Anstieg am Ölmarkt fort. Um 02:02 Uhr MESZ notierte Brent bei 105,91 US-Dollar je Barrel, 0,6 Prozent höher. WTI stieg um 0,8 Prozent auf 93,32 US-Dollar. Damit legten beide Referenzsorten den zweiten Handelstag in Folge zu.

Reuters verwies auf anhaltende Sorgen über mögliche Lieferstörungen im Nahen Osten. Gleichzeitig erholten sich die Rohölexporte der Produzenten in der Region im September auf 12,8 Millionen Barrel pro Tag, den höchsten Stand seit Februar. US-amerikanische und iranische Vertreter führten getrennte Gespräche mit Vermittlern; weitere Gespräche wurden erwartet.

Gold fällt auf ein Siebenwochentief

Der Goldpreis verlor am Montag 3,1 Prozent und lag bei 4.155,67 US-Dollar je Feinunze. Im Handelsverlauf wurde der niedrigste Stand seit dem 5. August erreicht. Als Belastungsfaktoren galten der festere US-Dollar und die gestiegenen Anleiherenditen. Auch Silber, Platin und Palladium gaben nach.

Ausblick auf die anstehenden Konjunkturdaten

Am Mittwoch veröffentlicht das US-Handelsministerium die dritte Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals sowie Daten zu Einkommen und Konsumausgaben im August. Zu dieser Veröffentlichung gehört auch der Preisindex für persönliche Konsumausgaben, der zu den von der US-Notenbank beobachteten Inflationsmaßen zählt.

Am Freitag folgen der US-Arbeitsmarktbericht für September und die Schnellschätzung zur Inflation im Euroraum. Im August hatte die jährliche Teuerungsrate in der Eurozone 3,2 Prozent betragen, nach 2,9 Prozent im Juli. Die Veröffentlichungen liefern aktuelle Angaben zur Preisentwicklung, Beschäftigung und Konjunktur. Der Markteinblick ordnet diese Termine redaktionell ein und enthält keine Prognose zur künftigen Kursentwicklung.

Die kommenden Wirtschaftstermine

Den vollständigen Wirtschaftskalender kannst du auf der MQL5-Website einsehen.

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