Markteinblick: Alle Augen richten sich auf Saudi-Arabien!
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In der saudischen Hauptstadt Riad laufen derzeit hochrangige Gespräche zwischen den USA und Russland – im Fokus: ein möglicher Friedensplan für die Ukraine. US-Außenminister Marco Rubio verhandelt gemeinsam mit dem nationalen Sicherheitsberater der USA, Mike Waltz, dem saudischen Außenminister Prinz Faisal bin Farhan Al Saud sowie dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und Juri Uschakow, dem außenpolitischen Berater des russischen Präsidenten. Doch auffällig ist: Die Ukraine selbst ist nicht Teil der Gespräche. Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bereits deutlich gemacht, dass er die Verhandlungen zwischen Rubio und Lawrow nicht anerkennt. Eine Lösung für den Konflikt könne es nur mit der Ukraine am Tisch geben, betonte er. Auch die Europäische Union spielt vorerst keine Rolle in diesen Gesprächen. Aus Moskau ließ Lawrow spöttisch verlauten: „Ich weiß nicht, was Europa am Verhandlungstisch zu suchen hätte.“ Die Entwicklungen in Riad könnten Auswirkungen auf die Märkte haben – je nach Verlauf der Gespräche. Doch ein echter Durchbruch scheint unwahrscheinlich. Schließlich sind mit der Ukraine und der EU (Waffenlieferant an die Ukraine) zwei der zentralen Akteure gar nicht erst vertreten.
EU will Aufrüsten – Rüstungsaktien heben ab
Europäische Politiker arbeiten derzeit an einem weitreichenden neuen Maßnahmenpaket zur Erhöhung der Verteidigungsausgaben und zur Unterstützung der Ukraine. Währenddessen drängt der ehemalige US-Präsident Donald Trump auf eine rasche Beendigung des Krieges in der Ukraine. Wie weiter berichtet wird, sind mehrere Staats- und Regierungschefs der EU nach Paris eingeladen worden, um eine gemeinsame Antwort auf die jüngsten Signale aus Washington zu erarbeiten. US-Beamte hatten zuvor unmissverständlich klargemacht, dass das amerikanische Engagement nur bis zu einem gewissen Punkt reichen werde. Damit steht Europa vor der Herausforderung, seine militärische Stärke neu zu definieren – eine Aufgabe, die umso bedeutender ist, da der Kontinent über fast acht Jahrzehnte hinweg einen Großteil seiner Sicherheit in die Hände der USA gelegt hat. Deutsche und europäische Rüstungshersteller verzeichnen seit Jahresbeginn ein starkes Wachstum. Trumps jüngste Äußerungen, wonach die Europäer die Konsequenzen tragen müssten, falls sie nicht mehr Verantwortung für ihre eigene Sicherheit übernehmen, sorgten für einen weiteren Anstieg der Aktienkurse in der Branche.
So konnte Hensoldt (HAG) seit Jahresbeginn um mehr als 43 % zulegen, Rheinmetall (RHM) verzeichnete ein Plus von über 55 %, während Renk (R3NK) sogar einen Anstieg von über 71 % verbuchen konnte.
Rüstungsaktien seit Januar 2025 – Hensoldt (HAG), Rheinmetall (RHM) und Renk (R3NK)

Goldpreis auf 3.100 bis 3.300 US-Dollar!?
Geht es nach den Analysten von Goldman Sachs, ist das Ende der Rallye noch lange nicht in Sicht. Die anhaltend hohe Nachfrage der Zentralbanken sowie die wachsende Besorgnis über mögliche neue Zölle unter Donald Trump haben die Experten dazu veranlasst, ihr Jahresendziel für Gold auf 3.100 US-Dollar anzuheben. Auch börsengehandelte Fonds verzeichnen weiterhin starke Kapitalzuflüsse in das begehrte Edelmetall. Seit Jahresbeginn kennt der Goldpreis nur eine Richtung: nach oben – bereits sieben Wochen in Folge mit kontinuierlichen Gewinnen. Sollten die politischen Unsicherheiten weiter zunehmen, insbesondere die Furcht vor neuen Handelszöllen, könnten spekulative Positionierungen den Goldpreis laut den Goldman-Analysten Lina Thomas und Daan Struyven sogar auf bis zu 3.300 US-Dollar treiben.
Quelle: finanzmarktwelt, investing, tradingview
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