GBE Börsenbrief

GBE Börsenbrief – KW 49/2025

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Raphael Dreyer Trader & Expert for Chart Technology

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Laptop displaying a chart, surrounded by labels for Dow Jones, Gold, EUR/USD, and DAX 40

Moin aus Hamburg!

Die Aussagen zweier Fed-Mitglieder zur möglichen weiteren Zinspolitik der US-Notenbank haben die Aktienmärkte weitgehend stabilisiert. Derzeit rechnet die Mehrheit mit einer weiteren Zinssenkung am 10. Dezember. Entsprechend ziehen die Märkte wieder an und haben sich von den Verlusten der Vorwoche größtenteils erholt.

Am kommenden Montag beginnt der letzte Monat dieses Jahres. Üblicherweise würden in der ersten Woche – genauer gesagt am ersten Freitag – die Nonfarm Payrolls veröffentlicht werden. Aufgrund der Verzögerungen durch den Government Shutdown werden die Arbeitsmarktdaten für November jedoch erst am Dienstag, den 16. Dezember 2025, publiziert. Zudem werden an diesem Tag auch noch einige ausstehende Daten aus dem Oktober nachgereicht.

Mit der Zinsentscheidung am 10. Dezember, den Nonfarm Payrolls am 16. Dezember und der Chance auf eine Jahresendrally könnte der Dezember somit noch einige vorweihnachtliche Überraschungen bereithalten.

Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf die wichtigsten Märkte auswirken und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfährst du in den folgenden Analysen.

Aufgrund von hoher Volatilität könnten einige Kursmarken bereits am Freitagnachmittag erreicht worden sein. Der Börsenbrief wird immer am Freitag-Nachmittag veröffentlicht.

Die nächsten GBE Live-Webinare

Mit unserer Webinaren „GBE Marktcheck und GBE Marktupdate“ durchleuchten wir anhand von Chartechnik montags und mittwochs um 08:45 Uhr die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 30-minütigen Live-Webinar. Weitere Informationen zu unseren Webinaren findest du auf unserer Webseite. Du kannst dich nachfolgend für die nächsten Termine in der kommenden Woche registrieren.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Dreyer

Quellen:
https://www.bls.gov/news.release/archives/empsit_11202025.pdf?

DAX Tageschart (DE40.c)

Rückblick:

Der DAX ist am Montag mit leichten Gewinnen in die Handelswoche gestartet. Am Dienstag und Mittwoch nahm die Volatilität spürbar zu, wodurch der deutsche Leitindex deutlich zulegen konnte.

Charttechnischer Ausblick:

Der deutsche Leitindex konnte einen Teil der Verluste aus dem vorangegangenen Abverkauf wieder aufholen. Die aktuelle Aufwärtsbewegung könnte sich durchaus noch fortsetzen. Ein erstes mögliches Kursziel auf der Oberseite liegt am 61,8%-Retracement bei 23.880 Punkten. Darüber wartet ein Bereich mit mehreren Widerständen: bei 23.925 Punkten, der 50-Tage-Linie bei 23.966 Punkten sowie einer weiteren Widerstandszone zwischen 23.984 und 24.022 Punkten. Gelingt dem DAX der Ausbruch über diese Marken, wäre ein weiterer Anstieg in Richtung 24.160 Punkte denkbar. Dort treffen eine Tageschartmarke und das 78,6%-Retracement zusammen.

Auch wenn der DAX derzeit nach oben tendiert, sollte die Unterseite nicht außer Acht gelassen werden. Die erste Unterstützung liegt bei 23.715 Punkten. Hier bündeln sich eine Tageschartmarke, das mittlere Bollinger-Band sowie das 50,0%-Retracement. Nur rund 40 Punkte tiefer befindet sich eine weitere, größere Unterstützungszone, die in der Vergangenheit bereits mehrfach für deutliche Bewegungen gesorgt hat. Zwischen dem 38,2%-Retracement bei 23.515 Punkten und der Unterstützung bei 23.477 Punkten verläuft zudem die orangefarbene 200-Tage-Linie. Diese drei Marken bilden gemeinsam einen weiteren wichtigen Unterstützungsbereich.

Unterstützungen:

  • 23.715 / 23.671 Punkte
  • 23.515 / 23.477 Punkte
  • 23.361 Punkte
  • 23.267 Punkte

Widerstände:

  • 23.880 Punkte
  • 23.925 Punkte
  • 23.984 / 24.022 Punkte
  • 24.160 Punkte

EUR/USD Tageschart (EURUSDc)

Rückblick:

Auch das Währungspaar EUR/USD startete positiv in die Handelswoche und konnte an den ersten drei Handelstagen zulegen. Am Donnerstag folgte dann ein Versuch auf den Widerstand bei 1,1605 US-Dollar, der jedoch scheiterte. Damit bleibt das Paar weiterhin in dem Abwärtstrend, der seit dem 17. September besteht.

Charttechnischer Ausblick:

Das Währungspaar befindet sich zwar weiterhin in einem Abwärtstrend, dennoch ist ein Ausbruch nach oben nicht ausgeschlossen. Die erste mögliche Hürde liegt im Bereich von 1,1584 bis 1,1605 US-Dollar. Zwischen diesen beiden Marken verläuft zudem ein 38,2%-Retracement aus dem Wochenchart. Nur wenige Pips darüber, bei 1,1618 US-Dollar, wartet bereits die 50-Tage-Linie. Doch selbst bei einem Durchbruch wären weitere potenzielle Widerstände einzuplanen: bei 1,1631 US-Dollar, am oberen Bollinger-Band um 1,1635 US-Dollar sowie im Bereich des letzten Verlaufshochs zwischen 1,1650 und 1,1667 US-Dollar.

Solange der Abwärtstrend intakt bleibt, muss aber mit weiteren Abgaben gerechnet werden. Am Freitag lief das Paar bereits an die Unterstützung bei 1,1556 US-Dollar, wo gleichzeitig das mittlere Bollinger-Band verläuft. Von dort aus könnte der Kurs weiter in Richtung 1,1520 US-Dollar nachgeben. Sollte auch diese Zone brechen, lohnt der Blick in den Wochenchart: Der Bereich zwischen 1,1497 und 1,1469 US-Dollar hat bereits zweimal gehalten und stellt damit erneut eine potenzielle Unterstützungszone dar.

Unterstützungen:

  • 1,1556 US-Dollar
  • 1,1520 US-Dollar
  • 1,1497 / 1,469 US-Dollar
  • 1,1415 US-Dollar

Widerstände:

  • 1,1584 / 1,592 US-Dollar
  • 1,1605 US-Dollar
  • 1,1631 US-Dollar
  • 1,1650 / 1,1667 US-Dollar

Gold Tageschart (XAUUSD)

Die Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Erträge, und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl steigen als auch fallen.

Rückblick:

Das mittlere Bollinger Band hat sich in der vorherigen Woche zusammen mit der Chartmarke bei 4.043 US-Dollar als robuste Unterstützung erwiesen. Genau dort setzte der Goldpreis am Montag an und konnte sich von diesem Niveau aus wieder nach oben absetzen.

Charttechnischer Ausblick:

Der Goldpreis hat sich am mittleren Bollinger-Band nach oben abgesetzt und dabei die Marke bei 4.109 US-Dollar durchbrochen. Damit könnte sich die Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen. Eine erste potenzielle Widerstandszone liegt bei 4.206 US-Dollar. Dort prallte der Kurs bereits am 12. und 13. November deutlich ab. Etwas darüber, bei 4.241 US-Dollar, befindet sich ein weiterer Widerstand, der ebenfalls am 12. November getestet wurde. Hält Gold die aktuelle Dynamik aufrecht, sind weitere Anstiege in Richtung 4.298 US-Dollar oder sogar 4.379 US-Dollar möglich.

Auf der Unterseite bietet die durchbrochene Chartmarke bei 4.109 US-Dollar zunächst Unterstützung, knapp darüber verläuft zudem ein 23,6%-Retracement. Das mittlere Bollinger-Band liegt aktuell bei 4.083 US-Dollar. Eine größere Unterstützungszone findet sich im Bereich um 4.043 US-Dollar, wo eine Tageschartmarke und die 50-Tage-Linie zusammenlaufen. Sollte diese Zone brechen, wären weitere Abgaben bis in den Bereich von 4.000 US-Dollar oder sogar 3.928 US-Dollar denkbar.

Unterstützungen:

  • 4.109 US-Dollar
  • 4.043 US-Dollar
  • 4.000 US-Dollar
  • 3.928 US-Dollar

Widerstände:

  • 4.206 US-Dollar
  • 4.241 US-Dollar
  • 4.298 US-Dollar
  • 4.379 US-Dollar

Dow Jones Tageschart (DJ30.c)

Rückblick:

Der Dow Jones eröffnete am Montag mit einem Aufwärts-Gap und leitete damit eine Erholung ein, nachdem der Index in der Vorwoche deutlich unter Druck geraten war. Im Zuge der Aufwärtsbewegung wurden sowohl die 50-Tage-Linie als auch das mittlere Bollinger-Band nach oben durchbrochen.


Charttechnischer Ausblick:

Der Index hält sich seit der Wochenmitte an der Chartmarke bei 47.444 Punkten. Von diesem Niveau aus könnte sich der beeindruckende Anstieg weiter fortsetzen. Die erste potenzielle Widerstandsmarke liegt bei 47.569 Punkten. Gelingt dem Dow Jones ein Durchbruch, rückt der Bereich um 47.798 Punkte in den Fokus. Knapp darüber verläuft zudem ein 78,6%-Retracement der vorherigen Abwärtsbewegung. In dieser Zone kam es bereits Ende Oktober an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen zu spürbaren Bewegungen. Weitere mögliche Ziele auf der Oberseite liegen bei 47.990 und 48.135 Punkten.

Die entscheidende Frage bleibt: Handelt es sich um einen nachhaltigen Anstieg oder nur um eine Korrektur der vorangegangenen Abwärtsbewegung? Erste Unterstützung findet der Index im Bereich zwischen 47.144 und 47.051 Punkten. Dort treffen das mittlere Bollinger-Band und das 50,0%-Retracement der vorherigen Abwärtsstrecke zusammen. Sollte diese Zone brechen, wären weitere Abgaben in Richtung 46.884 und 46.719 Punkte wahrscheinlich.

Unterstützungen:

  • 47.144 / 47.051 Punkte
  • 46.884 Punkte
  • 46.719 Punkte
  • 46.566 Punkte

Widerstände:

  • 47.596 Punkte
  • 47.798 Punkte
  • 47.990 Punkte
  • 48.135 Punkte

Die kommenden Wirtschaftstermine

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