GBE Börsenbrief – KW 05/2026
Moin aus Hamburg!
In dieser Woche richteten sich die Blicke der Finanzmärkte auf das Weltwirtschaftsforum in Davos. Dort treffen sich jährlich führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, um globale wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsansätze zu erörtern.
Mit besonderer Spannung wurde die Rede des US-Präsidenten am Mittwoch um 14:30 Uhr MEZ erwartet. Im Vorfeld hatten Ankündigungen möglicher Strafzölle gegen mehrere EU-Länder sowie geopolitische Themen für Verunsicherung gesorgt, weshalb Marktteilnehmer davon ausgingen, dass diese Punkte eine zentrale Rolle in der Ansprache spielen würden.
In seiner Rede betonte Donald Trump, dass keine militärischen Schritte in Bezug auf Grönland geplant seien, und zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass es zu konstruktiven Gesprächen und möglichen Vereinbarungen kommen könne. In der Folge sorgten Signale der Entspannung und Berichte über Annäherungen im Handelskonflikt für eine spürbare Beruhigung an den Finanzmärkten.
Wie sich die Ereignisse der letzten Tage auf die wichtigsten Märkte auswirken und wohin sich die Kurse möglicherweise entwickeln könnten, erfährst du in den folgenden Analysen.
Aufgrund von hoher Volatilität könnten einige Kursmarken bereits am Freitagnachmittag erreicht worden sein. Der Börsenbrief wird immer am Freitag-Nachmittag veröffentlicht.
Quelle:
https://www.businessinsider.com/davos-trump-speech-wef-live-updates-jan-21-2026-1
Die nächsten GBE Live-Webinare
Mit unserer Webinaren „GBE Marktcheck und GBE Marktupdate“ durchleuchten wir anhand von Chartechnik montags und mittwochs um 08:45 Uhr die wichtigsten und beliebtesten Märkte in einem rund 30-minütigen Live-Webinar. Weitere Informationen zu unseren Webinaren findest du auf unserer Webseite. Du kannst dich nachfolgend für die nächsten Termine in der kommenden Woche registrieren.
- Montag, 26. Januar 2026 um 8:45 Uhr (GBE Marktcheck):
Hier geht es zur Registrierung - Mittwoch, 28. Januar 2026 um 08:45 Uhr (GBE Marktupdate):
Hier geht es zur Registrierung
Wir freuen uns auf deine Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Raphael Dreyer
DAX Tageschart (DE40.c)

Rückblick:
In seiner Rede betonte Donald Trump, dass keine militärischen Schritte in Bezug auf Grönland geplant seien, und zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass es zu konstruktiven Gesprächen und möglichen Vereinbarungen kommen könne. In der Folge sorgten Signale der Entspannung und Berichte über Annäherungen im Handelskonflikt für eine spürbare Beruhigung an den Finanzmärkten.
Charttechnischer Ausblick:
Im deutschen Leitindex ist zunächst eine Phase der Konsolidierung zu beobachten. Seit Mittwoch konnte sich der DAX stabilisieren, tut sich aktuell jedoch schwer, sich nachhaltig über dem mittleren Bollinger-Band zu etablieren. Positive Impulse aus Davos konnten den Index kurzfristig unterstützen, eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ist jedoch an entsprechende Marktreaktionen gebunden. Auf der Oberseite rücken die Kursbereiche um 24.902 sowie 25.008 Punkte in den Fokus. An letzterer Marke hatte sich am Dienstag der Abverkauf deutlich beschleunigt. Darüber hinaus sollten auch die Zonen zwischen 25.088 und 25.270 Punkten berücksichtigt werden, insbesondere vor dem Hintergrund der derzeit erhöhten Volatilität.
Die Reaktion der Marktteilnehmer auf die angekündigten Strafzölle durch US-Präsident Donald Trump fiel deutlich aus, wodurch auch in den kommenden Tagen weitere Abwärtsrisiken nicht ausgeschlossen werden können. Als erste potenzielle Unterstützung ist im Tageschart der Bereich um 24.766 Punkte zu nennen. Darunter könnten die Zonen bei 24.637 sowie 24.578 Punkten erneut in den Fokus rücken, welche bereits am Mittwoch getestet wurden. Zusätzlich sind weitere Unterstützungsbereiche im Chart erkennbar. Das bisherige Wochentief liegt im Bereich von 24.362 Punkten, während die 50-Tage-Linie aktuell bei rund 24.248 Punkten verläuft.
Unterstützungen:
- 24.902 Punkte
- 24.008 Punkte
- 25.088 Punkte
- 25.270 Punkte
Widerstände:
- 24.766 Punkte
- 24.637 Punkte
- 24.578 Punkte
- 24.362 Punkte
EUR/USD Tageschart (EURUSDc)

Rückblick:
Was für eine Rakete! Anders lässt sich die dynamische Aufwärtsbewegung am Montag und Dienstag kaum beschreiben. In den ersten beiden Handelstagen der Woche legte das Währungspaar EUR/USD insgesamt rund 190 Pips zu. Am Widerstand bei 1,1760 US-Dollar kam die Aufwärtsbewegung jedoch zunächst zum Stillstand und gönnte sich eine Verschnaufpause.
Charttechnischer Ausblick:
Die kurzfristige Tendenz des Währungspaars EUR/USD zeigt sich in dieser Woche aufwärtsgerichtet. Eine Fortsetzung dieser Bewegung in den kommenden Tagen ist möglich, bleibt jedoch von der weiteren Markt- und Nachrichtenlage abhängig. Aktuell notiert das Währungspaar oberhalb der 50-Tage-Linie sowie über dem mittleren Bollinger-Band, was aus technischer Sicht als stabilisierender Faktor gewertet werden kann. Auf der Oberseite rücken zunächst die Kursbereiche bei 1,1726 und 1,1733 US-Dollar in den Fokus. Beide Marken wurden bereits am Dienstag und Mittwoch getestet. Darüber hinaus wurde auch der darüberliegende Widerstandsbereich bei 1,1760 US-Dollar am Dienstag erreicht. Sollte es dem Währungspaar gelingen, diese Widerstände nachhaltig zu überwinden, könnte der Bereich um 1,1805 US-Dollar in den Blick der Marktteilnehmer rücken.
Trotz der jüngsten Aufwärtsbewegung sollten mögliche Abwärtsrisiken weiterhin berücksichtigt werden. Als erste potenzielle Unterstützung dient der Bereich um 1,1681 US-Dollar. Die 50-Tage-Linie verläuft aktuell nahe der Marke von 1,1667 US-Dollar. Unterhalb dieser Zonen könnten die Bereiche bei 1,1655 sowie 1,1631 US-Dollar an Bedeutung gewinnen. Das bisherige Wochentief liegt bei 1,1576 US-Dollar. In diesem Bereich befinden sich zudem die 200-Tage-Linie, eine relevante Marke aus dem Tageschart sowie das untere Bollinger-Band.
Unterstützungen:
- 1,1681 US-Dollar
- 1,1667 US-Dollar
- 1,1650 US-Dollar
- 1,1631 US-Dollar
Widerstände:
- 1,1726 US-Dollar
- 1,1733 US-Dollar
- 1,1760 US-Dollar
- 1,1805 US-Dollar
Gold Tageschart (XAUUSD)

Rückblick:
Der Goldpreis setzt seinen unaufhaltsamen Anstieg fort. Sowohl am Montag, Dienstag als auch am Mittwoch wurden erneut neue Rekordstände erreicht. Selbst die von Trump aufgehobenen Strafzöllen gegen einige EU-Länder sowie das Versprechen, Grönland nicht militärisch einzunehmen, führten lediglich zu einer kurzfristigen Korrektur des Edelmetalls.
Charttechnischer Ausblick:
Die Aufwärtsbewegung des Goldpreises setzt sich derzeit fort, wobei die weitere Entwicklung offen bleibt. Aus technischer Sicht lassen sich jedoch mehrere potenzielle Kursbereiche auf der Oberseite identifizieren. Ein erster relevanter Widerstandsbereich befindet sich bei 4.905 US-Dollar. Darüber hinaus rückt die Zone um 5.007 US-Dollar – knapp oberhalb der psychologisch bedeutenden 5.000-US-Dollar-Marke – in den Fokus. Bei anhaltender Stärke könnten auch die Bereiche bei 5.134 sowie 5.275 US-Dollar als mögliche Orientierungszonen dienen.
Trotz der aktuell ausgeprägten Dynamik sollten mögliche Korrekturen berücksichtigt werden. Als erste potenzielle Unterstützung ist der Bereich um 4.764 US-Dollar zu nennen. Eine weitere Unterstützungszone liegt bei 4.693 US-Dollar. Darunter könnten auch die Bereiche bei 4.683, 4.654 sowie der Bereich um 4.550 US-Dollar als potenzielle Umkehr- oder Stabilisierungspunkte dienen.
Unterstützungen:
- 4.764 US-Dollar
- 4.693 US-Dollar
- 4.654 / 4.638 US-Dollar
- 4.563 / 4.550 US-Dollar
Widerstände:
- 4.906 US-Dollar
- 5.007 US-Dollar
- 5.134 US-Dollar
- 5.275 US-Dollar
S&P 500 Tageschart (US500.c)

Rückblick:
Auch im US-amerikanischen S&P 500 kam es in dieser Woche zu deutlichen Kursbewegungen. Nach der Ankündigung neuer Strafzölle durch Donald Trump geriet der Index erheblich unter Druck und verlor in der Spitze bis zu 160 Punkte. Am Mittwoch wendete sich jedoch das Bild, und der S&P 500 konnte wieder kräftig zulegen.
Charttechnischer Ausblick:
Im S&P 500 setzte am Mittwoch eine deutliche Erholung ein. Aus technischer Sicht besteht die Möglichkeit, dass sich diese Bewegung in der kommenden Handelswoche fortsetzt. Auf der Oberseite rückt zunächst der Widerstandsbereich bei 6.921 Punkten in den Fokus, gefolgt von den Marken bei 6.930 und 6.942 Punkten. Diese Zonen liegen eng beieinander und bilden gemeinsam einen relevanten Widerstandsbereich. Sollte der Index diese Marken überwinden, könnten die Bereiche um 6.977 Punkte sowie das aktuelle Allzeithoch bei 6.997 Punkten erneut in den Blick rücken. Oberhalb des bisherigen Rekordhochs lassen sich weitere potenzielle Orientierungszonen bei 6.999 und 7.048 Punkten identifizieren.
Auf der Unterseite befindet sich eine erste mögliche Unterstützungszone im Bereich zwischen 6.894 und 6.886 Punkten. Darunter folgt eine weitere Unterstützung bei 6.859 Punkten. Die Zone um 6.827 Punkte gewinnt zusätzliche Bedeutung, da hier mehrere technische Faktoren zusammenlaufen, darunter eine Marke aus dem Tageschart, das untere Bollinger-Band sowie die 50-Tage-Linie. Das bisherige Wochentief liegt bei 6.786 Punkten und stellt einen weiteren relevanten Unterstützungsbereich dar.
Unterstützungen:
- 6.894 / 6.886 Punkte
- 6.859 Punkte
- 6.827 / 6.817 Punkte
- 6.786 Punkte
Widerstände:
- 6.921 / 6.930 / 6.942 Punkte
- 6.977 Punkte
- 6.999 Punkte
- 7.028 Punkte
Die kommenden Wirtschaftstermine
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